U19-Trainer Marcus Sorg
Die nächste Stufe der Karriereleiter

Deutschlands U19-Kicker gewinnen die EM, Trainer Sorg ist gefragt wie nie – und aussichtsreicher Kandidat auf die Position des Assistenz-Trainers der Nationalmannschaft. Darüber entscheidet jedoch nur einer.
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BudapestDFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat U19-Trainer Marcus Sorg nach dem Gewinn des EM-Titels in höchsten Tönen gelobt und eine Beförderung zum Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw nicht ausgeschlossen. „Das kann sein, das haben wir schon oft genug gesagt. Das Vorschlagsrecht hat aber der Bundestrainer“, sagte Niersbach dem Sportinformationsdienst (SID) nach dem 1:0 im Finale gegen Portugal.

Niersbach deutete an, dass die Entscheidung über den Nachfolger von Hansi Flick möglicherweise nach dem Länderspiel gegen Argentinien am 3. September fällt. „Ob das vorher passiert, kann ich heute nicht sagen. Das sehen wir ganz relaxt, und ich weiß, dass Joachim Löw das genauso relaxt sieht“, sagte Niersbach. Sorg sei aber ein „leuchtendes Beispiel dafür, was bei uns in der Nachwuchsarbeit passiert“.

Auch Sorg selbst wollte sich nicht öffentlich zu viele Gedanken über eine mögliche Beförderung machen und hielt sich am Donnerstagabend wie schon nach dem Halbfinale mit Äußerungen zurück. „Das ist eine Entscheidung, die der Bundestrainer trifft. Da muss er die beste Lösung finden. Alles andere ist egal“, sagte der 48-Jährige. Er wollte zunächst vor allem mit seiner Mannschaft feiern, deren Rückkehr am Freitagmittag in Frankfurt erwartet wird.

Der bisherige Co-Trainer Hansi Flick meint, dass Sorg ohne weiteres in der Lage sei, neuer Assistent von Joachim Löw zu werden. Dies sei im Bereich des Möglichen, sagte Flick in Budapest dem TV-Sender Sky Sport News HD.

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Warum Sorg vor der EM als Diplomat gefordert war

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