Uefa-Cup
Frankfurt feiert triumphales Comeback

Michael Thurk hat Eintracht Frankfurt mit einem Hattrick ein glanzvolles Comeback auf dem internationalen Parkett beschert. Nach dem 4:0 (0:0)-Heimsieg im Hinspiel der ersten Uefa-Cup-Runde am Donnerstag gegen den dänischen Vizemeister Bröndby Kopenhagen hat der Fußball-Bundesligist beste Aussichten auf den erhofften Einzug in die lukrative Gruppenphase.

FRANKFURT. Thurk machte mit einem Hattrick innerhalb von 28 Minuten den deutlichen Erfolg der Hessen gegen den dänischen Vizemeister nahezu im Alleingang perfekt. Die Eintracht feierte damit elfeinhalb Jahre nach ihrem letzten Uefa-Pokal-Aufritt eine gelungene Rückkehr auf die internationale Bühne. Das Rückspiel in Kopenhagen findet in 14 Tagen statt.

Thurk avancierte vor 37 000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena zum Matchwinner. Zunächst traf er zweimal per Elfmeter (51. und 71.), in der 78. Minute war er schließlich per Kopf erfolgreich. Benjamin Köhler setzte in der 90. Minute mit seinem Tor den Schlusspunkt. Allerdings beendeten die Gäste die Partie mit zwei Spielern weniger, nachdem Mark Howard und Henrik Kildentoft (jeweils 50.) die Rote Karte gesehen hatten.

Kontrollierte Offensive bleibt bis zur Pause blass

„Davon haben wir nicht zu träumen gewagt, dass wir hier 4:0 gewinnen“, sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel. „Dieser Sieg war sehr wertvoll für uns. Wir wollten defensiv kompakt stehen und zu Null spielen. Ich glaube, Markus Pröll musste in den 90 Minuten keinen einzigen Ball halten. Wir hatten natürlich Glück mit den beiden Platzverweisen. Mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben“. Die Zuschauer in der Commerzbank-Arena sahen nicht nur eine denkwürdige Begegnung, sondern vor allem auch eine große Show des Michael Thurk. „Das ist ein überragendes Gefühl. Schöner geht es nicht“, schwärmte der dreimalige Torschütze.

Der Uefa-Pokal-Sieger von 1980 zeigte zunächst einen äußerst nervösen Beginn. Die von Trainer Friedhelm Funkel geforderte kontrollierte Offensive brachte das defensiv ausgerichtete Bröndby bis zur Halbzeitpause nur selten in Verlegenheit. Alleine Neuzugang Michael Fink riss bei seinem Debüt für die Gastgeber immer wieder Löcher in die Defensive der Dänen.

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