Ukrainischer Sturmstar vor Abschied beim AC Mailand
Schewtschenko-Wechsel zu Chelsea nur Formsache

Andrej Schewtschenko wird mit der Nationalmannschaft der Ukraine am 2. Juni in Lausanne vielleicht bereits als Wahl-Londoner gegen den dreimaligen Weltmeister Italien antreten. Der Noch-Mailänder soll sich kurze Zeit vor der Partie bei seinem möglichen neuen Verein FC Chelsea einem Medizincheck unterziehen.

Unterdessen gaben die behandelnden Ärzte im Fall von Schewtschenkos Sturmpartner Sergej Rebrow Entwarnung. Die Oberschenkel-Verletzung, die sich der Angreifer von Dynamo Kiew im Training zugezogen hatte, steht einem WM-Einsatz nicht mehr im Weg. Rebrow kann ab sofort wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.

Nach dem Test gegen Italien bestreiten die Ukrainer noch Vorbereitungsspiele gegen Libyen (5. Juni) und Luxemburg (7. Juni) ehe das Team von Auswahltrainer Oleg Blochin am 9. Juni das WM-Quartier in Potsdam bezieht. Das erste WM-Spiel bestreiten Schewtschenko und Co. erst am 14. Juni (15 Uhr) in Leipzig gegen Spanien.

Der Wechsel des ukrainischen Stürmerstars vom AC Mailand zum englischen Titelträger FC Chelsea steht offenbar unmittelbar bevor. Die Mailänder haben Schewtschenko die Erlaubnis erteilt, Verhandlungen in London aufzunehmen.

"Eine Vereinbarung zwischen den Parteien steht aber noch aus", ließen die Engländer auf ihrer Homepage verlauten. Nach Informationen des englischen TV-Senders Sky Sports absolviert der 29-Jährige aber bereits am Mittwoch die medizinische Untersuchung bei den "Blues".

Schewtschenko, der noch bis zum Jahr 2009 in Mailand unter Vertrag steht, hatte in der vergangenen Woche erklärt, den AC "aus familiären Gründen" verlassen zu wollen. Die Ablösesumme für den Nationalspieler wird auf mindestens 50 Mill. Euro geschätzt. Die bisherige Rekord-Ablöseumme im britischen Fußball steht bei rund 45 Mill. Euro. Diese Summe zahlte Manchester United im Jahr 2002 an Leeds United für den Transfer von Innenverteidiger Rio Ferdinand.

Schewtschenko wäre nach dem Niederländer Salomon Kalou von Feyernoord Rotterdam und dem deutschen Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack (ablösefrei) von Bayern München der dritte Neuzugang beim Klub des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch.

© SID

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