„Gauchos“ Trainer Pekermann sieht Parallelen
Mit jungen Spielern den Titel 2006 holen

"Wir befinden uns wie Deutschland eindeutig in einer Umbruchphase." So sieht es der neue Erfolgstrainer der Argentinier. Mit seiner jungen, wilden Mannschaft hat er ähnliches vor, wie Bundestrainer Jürgen Klinsmann.

HB FRANKFURT. Argentiniens jungen wilden Gauchos gehört die Zukunft. Knapp 25 Jahre alt sind im Durchschnitt die Schützlinge von Trainer José Nestor Pekerman beim Confederations Cup. Und doch spielen sie in ihren ausländischen Vereinen - nur Keeper German Lux verdient sein Geld in Argentinien - bereits eine tragende Rolle.

Allen voran Spielmacher Juan Riquelme, der den Underdog FC Villarreal in der abgelaufenen Saison der spanischen Primera Division als Dritter in die Champions League führte. "Ich durchlebe wohl gerade meine beste Zeit als Fußballer", sagt Riquelme.

Fünf Tage nach seinem 27. Geburtstag will er sich mit einem Sieg im hoch brisanten Confed-Cup-Finale gegen Rekord-Weltmeister und Erzfeind Brasilien selbst beschenken. Riquelme, mit drei Treffern hinter Teamkollege Figueroa (4) bislang zweiterfolgreichster Torschütze der Argentinier bei der Mini-WM, ist aber auch ein Paradebeispiel für die Entwicklung in der Post-Maradonna-Ära. Denn "Romy" holte unter Pekerman als damaligem Coach der U-20- Nationalmannschaft den WM-Titel - einer von insgesamt drei WM- Erfolgen (1995, 1997 und 2001) Pekermans mit dem Nachwuchs der Südamerikaner.

Dem Triumph bei den Junioren soll im nächsten Jahr der ganz große Coup folgen. "Natürlich wollen wir in einem Jahr den WM-Titel gewinnen", sagt Pekerman. Beim Confederations Cup konnte er seine Auserwählten aus dem reichlichen Fundus vorzüglicher Fußballer erstmals für einen längeren Zeitraum zusammenrufen. "Das ist für die Teamfindung sehr wichtig", betont der 55-Jährige, der seinen Spielern mehr taktische Freiräume einräumt als sein Vorgänger Marcelo Bielsa dies tat.

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