Unentschieden gegen Mainz: Geglättete Wogen nach der Pause

Unentschieden gegen Mainz
Mölders rettet Augsburg wichtigen Punkt

Geglättete Wogen nach der Pause

Mainz kam in der Folge jedoch besser ins Spiel. Erst konnte Andreas Ivanschitz einen schweren Patzer seines österreichischen Landsmannes Manninger nicht ausnutzen. Dann versagte Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) einem Tor von Parker wegen angeblicher Abseitsstellung zu Unrecht die Anerkennung (20.). Der junge Mainzer Stürmer war es nur kurz danach erneut, der Manninger zu einer Parade zwang.

Auch wenn Augsburg nun sichtlich Probleme hatte, Druck aufzubauen - gefährlich blieb es trotzdem, so etwa bei einem Schuss von Mölders (26.), den Christian Wetklo nicht festhalten konnte. In der 39. Minute hatte Mainz Glück, dass Junior Diaz nach einem rüden Foul an Ronny Philp nur die Gelbe Karte sah. Philp musste mit einer anscheinend schweren Knieverletzung ausgewechselt werden.

Wenige Sekunden später bereitete Junior Diaz mit einer Flanke das zwölfte Saisontor Szalais vor. Danach sah Parker, der mit gestrecktem hohen Bein in einen Zweikampf gegangen war, die Rote Karte - eine etwas zu harte Entscheidung von Referee Stieler.

Nach der Pause glätteten sich die Wogen etwas, doch es blieb spannend. Mainz zog sich weit zurück und stand unter Augsburger Dauerdruck. Die Gastgeber taten sich schwer, das FSV-Bollwerk zu knacken - mit einer Ausnahme: Nach einer Flanke von de Jong traf Mulders per Kopf. Danach fehlte es dem FCA aber an letzter Präzision und Durchschlagskraft, große Chancen auf den Siegtreffer gab es nicht.

Mölders war neben Daniel Baier bester Augsburger Spieler. Bei den Mainzern ragte nur Jan Kirchhof heraus.

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