Ungewöhnlich deutliche Kritik
Magath nimmt Bayern-Stürmer in die Pflicht

Felix Magath hat ungewöhnlich deutliche Kritik an seinen Stürmern, insbesondere an Lukas Podolski und Roy Makaay, geübt. Nach der Anfangsphase der Saison bescheinigte der Trainer von Bayern München dem Kader des deutschem Rekordmeisters eine gute Qualität, räumte aber ein: "Aber es hat sich auch herauskristallisiert, was nicht passt. Unsere Stürmer brauchen mehr Durchsetzungsvermögen", sagte Magath in der Sport-Bild.

Der FC Bayern habe im Angriff eine Topbesetzung. "Aber sie müssen ihre Klasse auch zeigen und - ganz einfach - Tore machen." Gerade Makaay und Podolski würden weniger als etwa ein Claudio Pizarro "in Zweikämpfe gehen beziehungsweise sie bestehen", führte der Coach des deutschen Meisters weiter aus: "Das bestätigt auch die Statistik. Pizarro führt x-mal so viele Zweikämpfe wie Roy oder Poldi." Magath will sich mit seinen Stürmern deshalb zusammensetzen, um die Defizite aufzuarbeiten und Fehler schonungslos anzusprechen. "Danach geht es mit speziellen Trainingseinheiten an die Umsetzung."

Im bisherigen Saisonverlauf kam insbesondere der deutsche Nationalspieler Podolski bei den Bayern nicht über eine Reservistenrolle hinaus. Auch Makaay konnte nach gutem Saisonstart zuletzt nicht mehr überzeugen. Derzeit hat Claudio Pizarro im Kampf um einen der beiden Sturmplätze beim Rekordmeister die besten Karten. Stürmer Nummer vier im Bayern-Kader ist Roque Santa Cruz.

© SID

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