Unter Dach und Fach
High-Tech in WM-Stadien

Die deutschen WM-Stadien haben eins auf die Mütze bekommen - Dächer, die nicht nur vor Wind und Wetter schützen, sondern auch noch die 'Gartenarbeit' machen...

HB KAISERSLAUERN. Die deutschen WM-Stadien zeichnen sich nach Aussage von Experten durch eine Vielzahl technischer Innovationen aus. Wie Andreas Groß vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik am Donnerstag in Kaiserslautern erklärte, verfügen insbesondere die Arenen in Hannover und Stuttgart über weltweit einzigartige Dachkonstruktionen.

Die Dächer seien beim Umbau der Stadien im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft eine besondere Herausforderung gewesen. Ähnlich wie an Autos, Flugzeuge oder Schiffe würden auch an Fußballstadien heute immer höhere Anforderungen gestellt, sagte der Fertigungsexperte: "Früher ging man ins Stadion bei Wind und Wetter." Für die WM 2006 habe dagegen die Fifa es zur Bedingung gemacht, dass jeder Zuschauer einen Sitzplatz habe und alle Plätze überdacht seien.

Beim Um- oder Neubau der Arenen sei der breite Einsatz von Kunststoffdächern für zehn von zwölf Stadien die geeignete Lösung gewesen, sagte Groß. Die Kunststoffdächer seien nicht nur leichter als die Metalldächer, wie sie noch in Dortmund und Kaiserslautern zum Einsatz kamen. Sie seien auch lichtdurchlässig, was dabei helfe den Rasen des Fußballfelds am Leben zu halten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%