Unterstützung für Klinsmann-Vorschlag
Auch Parreira möchte später nominieren

Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira würde wie Bundestrainer Jürgen Klinsmann den Nominierungs-Schluss für die WM gerne nach hinten verschieben. "Viele andere Trainer sind derselben Meinung."

Der brasilianische Weltmeister-Coach Carlos Alberto Parreira hat sich hinsichtlich der Nominierungs-Frist für die WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) auf die Seite von Bundestrainer Jürgen Klinsmann gestellt. "Ich werde mein endgültiges Aufgebot definitiv am 15. Mai benennen", sagte Parreira nach dem Workshop der 32 WM-Teilnehmer in Düsseldorf: "Aber ich unterstütze die Idee, dass man die Frist bis Ende Mai oder sogar Anfang Juni verschieben sollte. Und viele andere Trainer sind derselben Meinung."

Keine Gegenstimmen zu vernehmen

Neben Klinsmann hatten auch der niederländische Bondscoach Marco van Basten sowie der französische Nationaltrainer Raymond Domenech beim Weltverband Fifa beantragt, ihr 23-Mann-Aufgebot für die WM erst nach dem bisher vorgegebenen 15. Mai benennen zu müssen. Gegenstimmen aus Reihen der Trainer gab es in Düsseldorf offenbar nicht."Einige waren dafür, anderen war es egal", bestätigte der deutsche Nationaltrainer Togos, Otto Pfister.

Das WM-Organisationskomitee unter dem Uefa-Präsidenten Lennart Johannson wird am 15. März in Zürichüber den Antrag beratschlagen, die Fifa-Exekutive wird am Tag darauf dann eine Entscheidung fällen."Ich verstehe die Trainer. Wir werden darüber diskutieren", sagte Johansson.

© SID

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