Valdez wartet auf seine Chance
"Barca" hat schon den Cup im Kopf

Nicht viel mehr als eine Durchgangsstation soll Werder Bremen für das Starensemble des spanischen Meisters FC Barcelona sein. "Für uns gibt es nur ein Ziel, und das ist dieser Pokal", tönt der brasilianische Welt-Fußballer des Jahres, Ronaldinho, nach der Ankunft in der Hansestadt, wo heute (20.45 Uhr/live bei Premiere und Sat.1) der Auftakt zur Champions-League-Gruppenphase auf dem Programm steht. Bei der Partie im Weserstadion "müssen die Bremer vor uns zittern, weil ich zwei Tore schießen werde", so der 25-Jährige weiter.

Nicht viel mehr als eine Durchgangsstation soll Werder Bremen für das Starensemble des spanischen Meisters FC Barcelona sein. "Für uns gibt es nur ein Ziel, und das ist dieser Pokal", tönt der brasilianische Welt-Fußballer des Jahres, Ronaldinho, nach der Ankunft in der Hansestadt, wo heute (20.45 Uhr/live bei Premiere und Sat.1) der Auftakt zur Champions-League-Gruppenphase auf dem Programm steht. Bei der Partie im Weserstadion "müssen die Bremer vor uns zittern, weil ich zwei Tore schießen werde", so der 25-Jährige weiter.

Drohgebärden, von denen sich der in der Bundesliga noch ungeschlagene Tabellen-Zweite nicht aus der Ruhe bringen lässt. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs: "Wenn man die Teams Spieler für Spieler gegenüberstellt, ist Barcelona vielleicht etwas besser. Aber an einem guten Tag kann man das immer ausgleichen. Auch unsere Gäste haben nur zwei Beine und einen Kopf, auch wenn sie die Top-Favoriten sind."

"Auch Barcelona ist schlagbar"

Und dass die aktuelle Form der Hanseaten stimmt, bewies der souveräne 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg. "Auch ein Team wie Barcelona ist schlagbar", versichert Werder-Verteidiger Petri Pasanen, der auch bei Ajax Amsterdam schon Erfahrungen in der "Königsklasse" sammelte.

Dennoch: Das Fehlen von Torjäger Miroslav Klose schmerzt. Der Nationalstürmer hatte beim Qualifikations-Rückspiel gegen den FC Basel (3:0) wegen Foulspiels und anschließendem Ballwegschlagens die Gelb-Rote Karte gesehen. "Das ist ein herber Verlust, auch wenn wir personelle Alternativen haben", klagt Trainer Thomas Schaaf, der nun Edel-Joker Nelson Valdez von Beginn an auf den Rasen schicken wird.

Valdez wartet auf seine Chance

Der Angreifer aus Paraguay will sich extra für diesen Anlass wieder die goldenen Schuhe besorgen, mit denen er die Norddeutschen im vergangenen Jahr beim 2:0-Sieg beim FC Valencia quasi im Alleingang ins Achtelfinale schoss. Im Alltag muss der Südamerikaner vorerst mit der Rolle des Reservisten weiter leben: "So schnell lassen sich Klose und Klasnic nicht verdrängen. Aber im Verlauf der Saison wird sicher einer der beiden nachlassen, dann will ich da sein."

Nicht nur in Paraguay, sondern auch in 31 weiteren Ländern kann man diese Partie live im Fernsehen verfolgen, in keinem anderen Stadion sind am ersten Spieltag der Champions League mehr TV-Teams angemeldet als in Bremen. Mediendirektor Tino Polster: "Es ist das Medien-Ereignis des Jahres und übertrifft alles, was Werder seit seiner Gründung erlebt hat."

Kein Vergleich zum ersten und bislang einzigen Vergleich zwischen Werder und "Barca" im Weserstadion. Vor 13 Jahren traf man im Hinspiel um den europäischen Supercup aufeinander und trennte sich in einer nur mäßig gefüllten Arena 1:1. Damaliger Torschütze für die Platzherren, die das Rückspiel dann mit 1:2 verloren, war Klaus Allofs.

© SID

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