Verdi-Chef und Arbeitgeberpräsident
Flexible Arbeitszeiten für Fußballfans

Verdi-Chef Frank Bsirske und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt zeigen ein Herz für Fußballfans: Angesichts der zum Teil frühen Anstoßzeiten bei der Fußball-WM haben sie die Unternehmen gemeinsam aufgerufen, ihre Beschäftigten auch während der Arbeitszeit Fußballspiele im Fernsehen anschauen zu lassen.

HB BERLIN. Bsirske rief die Arbeitgeber in der "Berliner Zeitung" auf, die Arbeitszeiten so flexibel zu gestalten, dass die Arbeitnehmer die Spiele verfolgen können. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte, jedes Unternehmen müsse mit seinen Mitarbeitern einen Weg finden.

Hundt will in seiner eigenen Firma mit flexiblen Arbeitszeitregelungen den fußballbegeisterten Mitarbeitern entgegenkommen. Ausfallende Stunden können dabei vor- oder nachgearbeitet werden. Am Arbeitsplatz selbst soll aber nicht Fußball geschaut werden, zitiert die Zeitung den Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Dem Bericht zufolge wollen auch zahlreiche Firmen wie Adidas, die Postbank, Hamburg-Mannheimer, Siemens, Schering, Alba, Vattenfall und Coca-Cola ihren Beschäftigten die Möglichkeit einräumen, zumindest einige der Spiele, die bereits am frühen Nachmittag angepfiffen werden, live zu verfolgen.

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