Fußball
Verfahren gegen Dynamo Dresden wurde eingestellt

Für den Zweitligisten Dynamo Dresden hat der Wett- und Manipulationsskandal ein glimpfliches Ende genommen. Trainer Franke und 15 Spieler spendeten eine Summe an eine gemeinnützige Organisation.

Nun ist auch der Fall des im Zuge des Wett- und Manipulationsskandal beschuldigten Zweitligisten Dynamo Dresden von dem Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) abgeschlossen worden und das Verfahren eingestellt. 15 derzeitige bzw. ehemalige Spieler des Klubs sowie Trainer Christoph Franke hatten für den 3:2-Sieg am 8. Juni 2003 in der Regionalliga gegen Preußen Münster von einem Geschäftsmann eine Prämie von 15 000 Euro erhalten.

Der damals unter Vertrag stehende Ranisav Jovanovic (jetzt FSV Mainz 05) hatte zugegeben, diese Summe entgegengenommen und innerhalb der Mannschaft verteilt zu haben. Weil die Spieler und Coach Franke vom DFB-Kontrollausschuss festgelegte Beträge an eine gemeinnützige Organisation überwiesen hatten, stellte das Gremium mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts das Verfahren gegen den aktuellen Zweitligisten ein.

© SID

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