Vergleiche zum heutigen Bundestrainer lehnt Ex-Teamchef ab
„Klinsmann war schon immer der etwas andere Profi“

Rudi Völler sieht die deutsche Nationalmannschaft vor Beginn des Confederations Cup auf einem guten Weg - und bendeidet seinen Nachfolger Jürgen Klinsmann. Zugleich weist der ehemalige DFB-Teamchef aber auf die große Abhängigkeit der deutschen Nationalmannschaft von ihrem Kapitän Michael Ballack hin.

HB BERLIN. Die derzeit herrschende Euphorie wäre mit ihm gar nicht möglich gewesen, sagte der nach der EM 2004 zurückgetretene Teamchef und sieht sich in seinem Schritt bestätigt: "Allein diese Nummer mit "Wir werden Weltmeister" - das hätte ich doch gar nicht glaubhaft sagen können", betonte Völler in der "Bild am Sonntag".

Die neuen Methoden und Arbeitsansätze von Bundestrainer Klinsmann überraschen den Sportdirektor von Bayer Leverkusen nicht: "Der war schon als Spieler immer der etwas andere Profi. Dass er auch als Trainer anders sein würde, war mir immer klar." Natürlich sei der Wahl des Wohnortes Los Angeles gewöhnungsbedürftig, aber auch er hätte gern solche Freiheiten gehabt. "Jetzt in den Freundschaftsspielen kannst du vieles ausprobieren. Bis jetzt ist das okay. Ich hoffe, dass das bei der WM auch so klappt", sagte Völler dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Jeder Trainer müsse sich immer an den Möglichkeiten orientieren, die der Kader hergeben würde. "Wenn wir bei der WM in Asien nur nach vorne gerannt wären, wären wir mit Sicherheit nicht ins Endspiel gekommen", betonte Völler und schloss an: "Da mussten wir erst mal in der Defensive gut stehen. Meine Philosophie und Strategie ist es oft gewesen, eine zusätzliche Absicherung im Spiel zu haben."

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