Verschwörungsgerüchte
Ronaldo wie einst Ronaldo?

Cristiano Ronaldo hat nach dem 1:0-Sieg Real Madrids im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München Verschwörungsgerüchte geschürt und erinnert damit an einen seiner Namensvetter.
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MadridWeltfußballer Cristiano Ronaldo hat nach dem 1:0-Sieg Real Madrids im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München Verschwörungsgerüchte geschürt. „Einige Personen wollten nicht, dass ich spiele“, sagte der wegen Muskelbeschwerden zuvor ausgefallene Superstar, ohne seine dubiosen Aussagen näher zu erläutern.

Dass Anschläge gegen herausragende Fußballer jedoch nicht nur realitätsfremde Theorien sind, beweist „CR7s“ brasilianischer Namensvetter Ronaldo Luís Nazário de Lima, der vor dem WM-Finale 1998 gegen Frankreich unter bis heute ungeklärten Umständen einen toxischen Anfall erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Spanische Medien spekulierten daraufhin, Ronaldo sei gezwungen worden, aufzulaufen. Ronaldo verneinte dies jedoch. Allenfalls ist es umgekehrt gelaufen, dass er entgegen des Rates der Ärzte unbedingt spielen wollte. „Ich habe gespielt und gezeigt, dass es mir gut geht,“ erklärte der 29-Jährige: „Und ich fühle mich auch nach dem Spiel gut. Es ist nichts passiert.“

„Ich habe am Ende das letzte Wort, ich bin nicht dumm. Ich kenne meinen Körper und weiß, wie weit ich gehen kann. Ich hatte nur ein bisschen Angst, weil es die erste Partie nach drei Wochen war. Das Gefühl war aber gut und in den nächsten Spielen will ich wieder topfit sein“, erklärte er weiter. Bei seinem Einsatz habe „ein gewisses Risiko bestanden“, sagte derweil Real-Trainer Carlo Ancelotti: „Aber wir haben die Entscheidung gemeinsam vor dem Spiel getroffen.“

Seine Verletzung war ihm deutlich anzumerken, er hielt sich auffallend zurück und hatte wenig Einfluss auf das Spiel. Dass der Portugiese letztendlich wieder einmal den U0nterschied machte, zeigen seine einzigartige Klasse: Eine Torvorlage und eine glasklare Torchance standen am Ende des Spiels bei Ronaldo auf der Habenseite und rechtfertigten seinen Einsatz allemal.

Sein Pass in die Spitze führte zum einzigen Tor des Abends und sorgte für den genialen Moment, der letztendlich den Unterschied ausmachte. Das Duell der Weltfußballer zwischen Ronaldo und Ribery konnte der Real-Angreifer deutlich für sich entscheiden. Ronaldo hatte zwar nur wenige Ballkontakte, schoss aber fünf Mal aufs Tor. Ribéry fand hingegen keinen einzigen Abschluss.

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