Verstärkung für die deutsche Polizei
68 Polizeibeamte aus Polen kommen zur WM

Polen wird 68 Polizeibeamte zur WM nach Deutschland entsenden. Die Ordnungshüter sollen zusammen mit den deutschen Kollegen vorbeugend gegen Krawalle von polnischen Rowdies vorgehen und auf Streife gehen.

Insgesamt 68 Polizeibeamte aus Polen werden zur WM in Deutschland eintreffen. Die Ordnugshüter sollen zusammen mit den deutschen Kollegen vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Krawallen polnischer Rowdies treffen. Außerdem sollen die polnischen Poilizisten mit den Kollegen aus den deutschen Behörden Streife laufen. Das erklärte der polnische Polizeisprecher Rafal Wasiak am Donnerstag auf Anfrage der französischen Nachrichtenagentur afp.

Polen entsendet zur WM das zweitgrößte Aufgebot an Sicherheitskräften hinter Großbritannien, das mit 79 Beamten im Einsatz sein wird. Die Einsätze werden in der Zentralen Informationsstelle für Sicherheit (ZIS) in Neuss koordiniert.

Wasiak erklärte weiter, dass sich 50 Beamte im Streifendienst auf Bahnhöfe, Busstationen und die jeweiligen Spielorte der polnischen Nationalmannschaft konzentrieren. "Die anderen Beamten werden an den Stadien postiert, sie kennen die polizeibekannten Hooligans und können diese in der Menge ausmachen", sagte Wasiak. Den deutschen Behörden liegt Wasiak zufolge bereits eine Liste mit 600 Hooligans vor, die in Polen Stadionverbot haben.

Ein besonderes Augenmerk richtet die Polizei auf das WM-Vorrundenspiel in der Gruppe A zwischen Gastgeber Deutschland und Polen am 14. Juni. Bei der Partie in Dortmund fürchten die Behörden Krawalle.

© SID

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