Fußball
VfB rettet in Unterzahl einen Punkt in Dortmund

Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart trennten sich am achten Spieltag der Bundesliga torlos unentschieden. Dortmund konnte sich trotz Überzahl und der Unterstützung der Fans vor heimischer Kulisse nicht durchsetzen.

Für Borussia Dortmund entwickelt sich der VfB Stuttgart langsam, aber sicher zum Albtraum. Seit nunmehr sechs Duellen und 544 Minuten warten die Westfalen nach dem 0:0 auf ein Erfolgserlebnis und einen Treffer gegen die Schwaben.

Mit dem Remis verpassten beide Teams wichtige Punkte und den Anschluss an das obere Tabellendrittel der Bundesliga. Der VfB verlor zudem Torjäger Jon Dahl Tomasson, der nach einer Tätlichkeit gegen BVB-Torwart Roman Weidenfeller die Rote Karte sah (80.).

Die Begegnung vor 73 100 Zuschauern im Westfalenstadion begann im Grunde erst nach einer halben Stunde. Zuvor prägte Standfußball das Geschehen auf dem Rasen, Torchancen und sehenswerte Kombinationen waren Mangelware. Die erste Initiative übernahmen die auswärts weiterhin ungeschlagenen Stuttgarter, als Cacau nach einem Konter Weidenfeller zu einer spektakulären Parade zwang.

Bundestrainer Jürgen Klinsmann auf der Tribüne erlebte unmittelbar vor der Halbzeitpause turbulente Szenen in beiden Strafräumen mit einer hochkarätigen Chance für Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der jedoch völlig freistehend über das Tor schoss. Auf der Gegenseite brachte der Pole Ebi Smolarek den Ball aus drei Metern nach einem Pass von David Odonkor nicht im Tor unter.

Nach dem Wechsel wurde die Begegnung wesentlich farbiger. Die Dortmunder, die kurzfristig auf Nationalspieler Christian Wörns wegen einer Grippe verzichten mussten, hatten großes Pech, als eine Flanke von Odonkor vom Innenpfosten des Stuttgarter Gehäuses wieder ins Feld prallte. Beide Mannschaften bemühten sich in der Schlussphase um den Siegtreffer, doch wie schon in den ersten 45 Minuten fehlte es den Dortmundern an den zündenden Ideen, um die VfB-Abwehr aus den Angeln zu heben. Die Gäste setzten mit Jesper Grönkjaer in der Endphase auf eine zusätzliche Offensivkraft, die jedoch zunächst ebenfalls für wenig Gefahr sorgte.

© SID

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