Fußball
VfB zittert sich weiter

Beim unfreiwilligen Wasserball sind die Fußball-Profis des VfB Stuttgart mächtig ins Schwimmen geraten, haben aber dennoch die Gruppenphase im Uefa-Pokal erreicht.

dpa DOMZALE. Der Bundesligist blamierte sich im Erstrunden-Rückspiel beim slowenischen Tabellenführer NK Domzale mit einer 0:1 (0:1)-Niederlage. Auf Grund des 2:0 aus dem Hinspiel kam die Mannschaft von Trainer Giovanni Trapattoni jedoch weiter. Dalibor Stevanovic (16. Minute) erzielte das einzige Tor. Dauerregen und eine defekte Drainage hatten vor 3 000 Zuschauern im „Sportni Park“ für irreguläre Bedingungen gesorgt.

NK-Abwehrspieler Luka Elsner sah in der 66. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot. Die Partie wäre um ein Haar abgesagt worden: Schiedsrichter Jacek Granat aus Polen entschied erst nach einer Besichtigung und Besprechung der Platzkommission, dass die Begegnung angepfiffen wird. Eine Verschiebung um eine Stunde war wegen der DSF-Übertragung schwierig. Die diskutierte Verlegung um einen Tag passte dem VfB nicht, da bereits das Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund ansteht.

„Hauptsache, wir sind durch. Mit Fußball hatte das nichts zu tun“, sagte Sportdirektor Herbert Briem nach dem Abpfiff. Trapattoni, der zum Anzug Fußballschuhe anhatte, meinte: „Es ging nur darum, den Ball möglichst weit vom eigenen Tor weg zuhalten. Aber wir haben gut gekämpft.“

Mit den Pfützen auf dem Rasen kam der Tabellenzehnte der Bundesliga zunächst ganz gut zu Recht. Thomas Hitzlsperger mit einem Freistoß aus 30 Metern und Torjäger Jon Dahl Tomasson per Kopfball hatten nach zehn Minuten die ersten Torchancen. Hitzlsperger und sein Nationalmannschaftskollege Andreas Hinkel, die zuletzt zu den „Rotationsopfern“ von Trapattoni gehörten, durften dieses Mal von Anfang an ran. Gegenüber dem 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag hatte der italienische Coach die Mannschaft wieder auf vier Positionen geändert.

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