Fußball
Viertligist Sachsen Leipzig spielt in WM-Arena

Im Leipziger Zentralstadion werden bis zur WM 2006 nun doch regelmäßig Fußballspiele stattfinden. Viertligist Sachsen Leipzig wird seine Heimspiele wie bisher in der für 116 Mill. Euro umgebauten Arena austragen.

Bis zur WM 2006 gibt es im für 116 Mill. Euro umgebauten Leipziger Zentralstadion nun doch regelmäßig Fußballspiele zu sehen. Stadion-Besitzer Michael Kölmel einigte sich wenige Tage vor dem Saisonstart mit Viertligist Sachsen Leipzig, der seine Heimspiele wie bisher in der 45 000 Zuschauer fassenden Arena austragen wird.

40 000 Euro monatlich für Sachsen Leipzig

Leipzigs höchstklassiger Verein kassiert pro Monat um die 40 000 Euro, damit er in der hochmodernen Arena antritt. Die ungewöhnliche finanzielle Unterstützung begründet sich im Interesse von Kölmel und der Stadt Leipzig, dass der Verein möglichst schnell in den Profifußball aufsteigt. Nur so lässt sich die Arena langfristig mit Gewinn betreiben.

"Die positive Aufbruchstimmung mit dem Confederations Cup, dem Ligapokal-Endspiel und den WM-Spielen im nächsten Jahr müssen wir nutzen. Das rechtfertigt auch die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken. Der Imagegewinn für die Stadt und für unseren Fußball wiegen sie auf", erklärte Kölmel.

Wäre es zu keiner Eingung gekommen, hätte es mit Ausnahme des Ligapokal-Finales am Dienstag zwischen Schalke 04 und dem VfB Stuttgart (20.30 Uhr/live in Premiere) und des Erstrundenspiels im DFB-Pokal zwischen Sachsen Leipzig und Dynamo Dresden am 21. August wohl keinen Fußball im Stadion bis zur WM gegeben. Beim WM-Turnier ist Leipzig Gastgeber für vier Vorrundenspiele und ein Achtelfinale.

Kölmel zeigt sich "sehr froh"über die Entscheidung

"Ich bin sehr froh, dass das Zentralstadion weiter als Spielstätte für den Fußball genutzt wird und hoffe, dass der FC Sachsen in die Regionalliga aufsteigt", erklärte Kölmel.

Dabei helfen soll Dirk Thärichen, der einstmals Leipzig als Manager zum Sieg in der nationalen Ausscheidung für Olympia 2012 geführt hatte. Er soll vorerst nur für das Sachsenderby zwischen Leipzig und Dresden, bei dem ein volles Stadion erwartet wird, die Werbetrommel rühren.

© SID

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