Fußball
Völler kritisiert engen Terminplan der Uefa

Rudi Völler hat sich nach dem 1:1 gegen Bielefeld über den engen Terminplan beschwert und fordert mehr Sonntagsspiele. "Es ist ein Unding, zwei Tage nach einem Uefa-Cup-Spiel wieder antreten zu müssen", so Völler.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Arminia Bielefeld am achten Bundesliga-Spieltag hat Leverkusens Interims-Coach Rudi Völler den Terminplan in Frage gestellt. "Es ist ein Unding, zwei Tage nach einem Uefa-Cup-Spiel wieder in der Bundesliga antreten zu müssen. Es sollte möglich sein, dass alle Vereine, die Donnerstags im Uefa-Cup spielen, erst Sonntags ran müssen. Da müssen sich die Klubs und die DFL zusammensetzen. Die sollen nicht so viel ans Geld denken", ereiferte sich der 45-Jährige. Derzeit finden sieben Partien am Samstag und lediglich zwei am Sonntag statt.

Seine Mannschaft war am Donnerstag mit 0:1 bei Zska Sofia in der ersten Uefa-Cup-Runde ausgeschieden. Bayer musste ebenso wie Hertha BSC Berlin (gegen Werder Bremen) und der FSV Mainz 05 (bei Borussia Mönchengladbach) ebenfalls knapp 48 Stunden nach der Partie auf der Europacup-Bühne in der Bundesliga antreten. Berlin verlor 1:2 gegen Werder, Mainz 0:1 in Gladbach. Am Sonntag treten die weiteren deutschen Uefa-Cup-Starter in der ersten Runde, VfB Stuttgart (in Dortmund) und Hamburger SV (in Kaiserslautern), an.

Völler macht Spielern keinen Vorwurf

Völler führte die schwache Vorstellung seiner Mannschaft auf die Müdigkeit und fehlende geistige Frische seiner Akteure zurück. Angesichts der Strapazen könne er seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie habe alles gegeben. "Du kannst keinen vernünftigen Fußball spielen, wenn man 48 Stunden vorher im Europacup gespielt hat", meinte der Coach der deutschen Vize-Weltmeistermannschaft von 2002. Er habe sogar personelle Umbesetzungen innerhalb seiner Mannschaft für das Bielefeld-Match vorgenommen, die ausschließlich auf die physische Überbelastung einiger seiner Profis zurückzuführen gewesen seien.

© SID

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