Fußball
Völler spendet - Verfahren eingestellt

Nach Zahlung einer Spende in Höhe von 3 000 Euro wird das Verfahren gegen Rudi Völler vom Bundesligisten Bayer Leverkusen eingestellt. Der Sportchef hatte sich einen "Ausraster" im Spiel in Wolfsburg geleistet.

Sportchef Rudi Völler von Bundesligist Bayer Leverkusen wird auf Vorschlag des DFB-Kontrollausschusses wegen seines Verhaltens gegenüber dem Schiedsrichter-Gespann nach dem Bundesligaspiel beim VfL Wolfsburg (1:2) am 27. August 3 000 Euro an die DFB-Stiftung Egidius Braun zahlen.

"Sein Verhalten war zwar unsportlich, beinhaltete aber keine Beleidigung gegenüber dem Schiedsrichter-Team. Der Kontrollausschuss des DFB wird mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts nach dieser Zusage das Verfahren endgültig einstellen", erklärte Horst Hilpert aus Bexbach, der Vorsitzende des Kontrollausschusses.

Ausraster im Spiel in Wolfsburg

Ex-DFB-Teamchef Völler war nach dem Punktspiel in Wolfsburg ausgerastet. Der Weltmeister von 1990 warf dem Argentinier D´Alessandro vor, die beiden Roten Karten gegen die Leverkusener Marko Babic und Roque Junior durch Schauspieleinlagen provoziert zu haben und legte sich nach dem Schlusspfiff mit Schiedsgericht Peter Sippel (München) an. Sippel fertigte einen Sonderbericht an.

Babic wurde vom DFB-Sportgericht inzwischen mit einer dreiwöchigen Sperre belegt. Das Verfahren gegen Roque Junior wird am Montag, den September (17.30 Uhr), in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main vor dem Sportgericht verhandelt. Der Brasilianer Roque Junior steht damit ebenso wie der Kroate Babic Bayer-Cheftrainer Klaus Augenthaler im Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen Schalke 04 nicht zur Verfügung.

© SID

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