Vor dem Halbfinale
Entspannungs-Programm für DFB-Stars

Die DFB-Spieler haben den Sonntagvormittag gemeinsam mit ihren Familien verbracht. Bei einer Bootstour oder einem Hubschrauber-Rundflug stand Entspannung auf dem Programm.

Vor dem EM-Halbfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei am kommenden Mittwoch in Basel (20.45 Uhr/live im ZDF) hatte Bundestrainer Joachim Löw seinen Profis am Wochenende eineinhalb Tage freigegeben. Am Sonntagvormittag konnten die Spieler gemeinsam mit ihren Familien entweder an einer Bootstour auf dem Lago Maggiore oder einem Hubschrauber-Rundflug über den Tessiner Alpen teilnehmen. Einige Spieler, wie Per Mertesacker, gönnten sich aber auch einen entspannten Vormittag im DFB-Hotel Il Giardino.

"Spieler sollen Kopf freibekommen"

"Wichtig war, dass die Spieler mal den Kopf freibekommen und für einige Zeit aus dem Hotel kommen, nicht das Trainingsgelände und keinen Fußball sehen. Sie freuen sich dann umso mehr, wenn es wieder losgeht", sagte Teammanager Oliver Bierhoff.

Bereits am Samstag hatte Löw seinen Akteuren nach dem 3:2 im EM-Viertelfinale gegen Portugal ein alternatives Trainingsprogramm verordnet. Die 23 Spieler konnten dabei selbst entscheiden, ob sie Tennis oder Wasserball spielen, an einer Bike-Tour oder einer Yoga-Stunde teilnehmen wollten. Der Abend stand dann zur freien Verfügung mit den Familien, die am Sonntagmittag das Hotel wieder verlassen mussten.

Frings sendet positive Signale

Torsten Frings konnte die erste komplette Trainingseinheit ohne sichtliche Probleme mitmachen. Der Bremer Mittelfeldspieler, der aufgrund seines Rippenbruchs beim 3:2 gegen die Portugiesen gefehlt hatte, absolvierte die Übungen am Sonntagabend mit einem leichten Spezialverband aus Karbon, der Brust- und Bauchbereich schützen soll. Ebenso wie Frings konnten auch alle anderen 22 deutschen EM-Teilnehmer bei brütender Hitze am Training teilnehmen.

Oliver Bierhoff hatte zuvor erklärt, dass alles getan werde, damit Frings am kommenden Mittwoch in Basel im EM-Halbfinale gegen die Türkei wieder zur Verfügung stehe. Der Teammanager sagte aber auch, dass man erst einmal abwarten müsse, wie der 31-Jährige die Belastungen auch im Zweikampf verkrafte.

Zudem werde es noch einige Gespräche mit den Trainern und Medizinern geben, bevor eine Entscheidung für Mttwoch falle. Frings selbst gibt sich sehr optimitisch: "Ich gehe davon aus, dass ich dabei bin".

Während die Spieler am Samstagabend frei hatten und zum Teil gemütlich durch Ascona schlenderten, stand für Löw und DFB-Chefscout Urs Siegenthaler ein Spionage-Trip auf dem Programm. Sie verfolgten in Basel das Viertelfinal-Duell zwischen den Niederlanden und Russland (1:3 n.V.) live auf der Tribüne.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%