Vor Schottland-Spiel
Bundestrainer Löw macht sich keine Sorgen

Nach der Klatsche gegen Argentinien blickt Bundestrainer Joachim Löw optimistisch in Richtung Schottland-Spiel. Er kündigt Nachverpflichtungen an, um die vielen Ausfälle in seinem Team kompensieren zu können.
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DüsseldorfNoch vor der letzten internen WM-Feier hatte Joachim Löw die erstaunten deutschen Fans beruhigt. „Ich mache mir keine Sorgen“, verkündete der Bundestrainer schon kurz nach der 2:4-Niederlage gegen den Weltmeisterschafts-Finalgegner Argentinien.

Die erste Niederlage der in Brasilien gekrönten deutschen Mannschaft nach zuvor 18 ungeschlagenen Spielen konnte Löw ohne großes Grübeln erklären. „Wir hatten viele Ausfälle. Der eine oder andere Spieler war zum ersten Mal in so einem Spiel. Wir brauchen ein bisschen Geduld und Zeit“, erläuterte der 54 Jahre alte Löw.

Der kurzfristige Blick auf die am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) gegen Schottland beginnende EM-Qualifikation erfordert dennoch eine ungeplante Reaktion. „Ich denke, dass ich den einen oder anderen nachverpflichten werde, weil die Decke ein bisschen dünn ist. Ich brauche auf der einen oder anderen Position noch Alternativen“, sagte Löw, bevor er sich im Düsseldorfer Teamhotel mit dem kompletten Stab der brasilianischen WM-Zeit zur Feier traf.

Julian Draxler musste gegen die ehrgeizigen Argentinier schon nach einer halben Stunde wegen einer Oberschenkelzerrung vom Platz. Der Schalker Mittelfeldspieler wird gegen die Schotten ebenso ausfallen wie Mesut Özil, den Knöchelprobleme plagen.

Und auch beim Dortmunder Mats Hummels „sieht es nicht gerade gut aus“, berichtete der Weltmeister-Coach. Der neue Kapitän Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Shkodran Mustafi stehen für die Partie in Dortmund ohnehin nicht zur Verfügung.

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