Vorstandvorsitzender prophezeit eine schwere Saison
Rummenigge sorgt sich um Nationalspieler

Bayern München ist auf dem besten Wege zur zwanzigsten Deutschen Meisterschaft, doch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge richtet seinen Blick bereits sorgenvoll in die Zukunft. Er sage jetzt schon voraus, "dass in der nächsten Saison auf den FC Bayern eine ganz schwierige Aufgabe wartet. Wir haben 13 Spieler bei der Weltmeisterschaft. Die kommen im besten Falle total erschöpft zurück. Im schlechtesten Fall sind einige verletzt. Uli Hoeneß und ich sind uns einig, dass das ein ganz hartes Jahr für den FC Bayern wird", sagte Rummenigge in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (Samstag-Ausgabe).

Rummenigge-Kritik an Frankfurter-Forderungen

Zudem kritisierte der Münchner AG-Chef einmal mehr das Solidar-Prinzip der Bundesliga. "Wir müssen in diesem Land und damit auch im Fußball endlich mal weg von dieser Gleichmacherei. Es kann nicht sein, dass hier jeder - unabhängig von der Leistung - gleich behandelt und gleich bezahlt wird", erklärte Rummenigge. Ein Klub wie Eintracht Frankfurt könne nicht verlangen, "dass er genauso viel Geld bekommt wie der FC Bayern. Denn wir bringen wesentlich mehr Leistung in den Topf ein, damit überhaupt 420 Mill. Euro für die Klubs herauskommen".

Der Streit mit Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen um die Verteilung der Fernsehgelder sei für ihn im Grunde erledigt, so Rummenigge vor der Partie am Samstag gegen die Eintracht: "Grundsätzlich habe ich keine Probleme, dass Herr Bruchhagen die Interessen von Eintracht Frankfurt und damit auch die Interessen der kleineren Klubs vertritt. Das tue ich für den FC Bayern schließlich auch. Aber er hat einige Dinge gesagt, die hätte er sich schenken können."

© SID

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