Wachstum im Fußball: Die Bundesliga braucht größere Stadien

Wachstum im Fußball
Die Bundesliga braucht größere Stadien

Fast alle Bundesliga-Stadien sind prall gefüllt. Gemessen am Interesse sind viele jedoch zu klein. Etliche Klubs überlegen daher, Arenen zu vergrößern oder neu zu bauen. Und bereiten so den nächsten Umsatzsprung vor.
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DüsseldorfDas Stadion bleibt auch im digitalen Zeitalter das Zentrum des Fußballerlebnisses. Einnahmen aus Tickets und von Sponsoren bilden die wirtschaftliche Basis dafür. Doch der große Erfolg der Lieblingssportart Nummer 1 bringt für die Vereine neue Herausforderungen mit sich. In vielen Bundesliga-Städten sind die Arenen zu klein geworden.

Etliche Erstligavereine gehen davon aus, dass sie deutlich mehr Fans ins Stadion locken könnten, wenn ihre Sportstätten nur größer wären. Das gilt sogar teilweise unabhängig vom sportlichen Erfolg der Klubs. Und die Attraktivität eines Stadionbesuchs hängt auch nicht nur von der Beliebtheit eines Vereins ab. Entscheidend ist die Strahlkraft des Fußballs an sich.

Neben den eingefleischten Anhängern zieht der Fußball immer mehr Menschen an, die etwas Besonderes erleben wollen. Darauf richten sich die Vereine ein, indem sie – wie etwa Bayern München – auch das Umfeld eines Stadions gezielt ausbauen und die Arena zu einem dauerhaft interessanten Ziel für Touristen machten.

Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach investieren ebenfalls in das Umfeld ihrer Arena. In Dortmund beispielsweise tummeln sich bereits Stunden vor den Spielen tausende von Anhängern, um gemeinsam zu feiern. Das Spiel selbst ist dann für manche der Höhepunkt einer ganzen Woche. Das Vorbild des Marktführers zieht Kreise.

Beispiel 1. FC Köln: Die Kölner sind in der vergangenen Saison nur Neunter geworden, dennoch war das Stadion in Müngersdorf mit einem Zuschauerschnitt von 48.500 zu 97 Prozent ausgelastet. Das ist eine sehr gute Quote, da 100 Prozent nur selten erreicht werden. Das liegt am Gästeblock, der frei gehalten werden muss für gegnerische Fans, aber nicht immer vollständig gefüllt werden kann.

Köln möchte nun gerne die Arena auf bis zu 70.000 Plätze erweitern oder vielleicht sogar ein ganz neues Stadion bauen. Letzteres hätte den Vorteil, dass um solch einen Komplex herum eine ganze Palette von fußballnahen Aktivitäten angesiedelt werden könnte. Das wiederum würde dem Verein mittelfristig weitere Einnahmen bringen. Borussia Mönchengladbach macht dies gerade vor.

 

Kommentare zu " Wachstum im Fußball: Die Bundesliga braucht größere Stadien"

Alle Kommentare
  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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