Fußball
Wankdorf-Stadion wird neu eröffnet

Das Berner Wankdorf-Stadion wird am Wochenende mit einem feierlichen Festakt neu eröffnet. An der Stelle des rund 280 Mill. Euro teuren Neubaus hatte Deutschland 1954 seinen ersten WM-Triumph gefeiert.

Das für das "Wunder von Bern" bekannt gewordene Wankdorf-Stadion in der Schweiz wird am Wochenende wiedereröffnet. Drei Jahre vor der Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich wurden insgesamt rund 280 Mill. Euro für das "Stade de Suisse Wankdorf" ausgegeben.

Deutschland war dort 1954 beim "Wunder von Bern" zum ersten Mal Weltmeister geworden. Das Stadion ist einer von vier Schweizer EM-Spielorten.

Stadion mit Solarenergie

Der Erstligist Young Boys Bern nutzt die Arena mit 31 784 Sitzplätzen künftig als Heimstadion. Außerdem wird die Schweizer Nationalelf häufig zu Länderspielen im Stade de Suisse antreten. Die neue Arena mit einem Einkaufszentrum sowie Wohn-, Schul- und Büro-Komplexen hebt sich besonders durch zwei Details von vielen modernen Stadion-Anlagen in Europa ab: Gespielt wird auf Kunstrasen, auf dem Dach erzeugt ein Solarkraftwerk mit 8 000 Quadratmetern Solarzellen eine Jahresleistung von 700 000 Kilowatt.

Den Kunstrasen allerdings ersetzen die Organisatoren bei der EM durch Naturrasen. Das EM-Reglement schreibt vor, dass alle Spiele des Turniers auf dem gleichen Belag stattfinden müssen. In den Stadien in Basel und Genf, die für die EM bereits fertiggestellt sind, sowie in der EM-Arena in Zürich liegt Naturrasen aus.

An den Feierlichkeiten zur Einweihung nimmt am Samstag unter anderem der Schweizer Bundespräsident Samuel Schmid teil. Beim Eröffnungsturnier einen Tag später tritt auch Bundesligist VfB Stuttgart an.

© SID

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