Warnung vor Trainerdiskussion
„Kaiserliche“ Rückendeckung für Klinsmann

Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat nach dem Kritik-Hagel wegen des 1:4-Debakels beim Länderspiel gegen Italien am Mittwoch nun Rückendeckung erhalten. Franz Beckenbauer sprach sich gegen eine Trainerdiskussion aus.

Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat nach dem 1:4-Desaster der Nationalmannschaft in Italen von höchster Stelle den Rücken gestärkt bekommen. "Kaiser" Franz Beckenbauer hat rund drei Monate vor der WM vor einer Trainerdiskussion gewarnt. "Eine Trainerdiskussion wäre so ziemlich das Schlimmste, was uns passieren kann. Total unnötig und sinnlos. Jürgen Klinsmann führt unsere Elf zur WM. Aus!", verkündete Beckenbauer am Freitag.

Allerdings war der WM-OK-Chef auch "ein bissel irritiert"über die Aussagen von Klinsmann, dass sein Team noch in der Entwicklung stecke. "Für Entwicklung ist es jetzt eigentlich etwas spät. Drei Monate vor einer WM muss die Entwicklung im Grunde genommen abgeschlossen sein. Da sollte das Gerüst stehen, da kann man bestensfalls noch über Details sprechen. Nicht aber über das Gesamtgebilde", meinte der Präsident von Bayern München. Er sehe ohnehin kaum Alternativen. Bestenfalls noch Didi Hamann vom FC Liverpool.

Für Beckenbauer gibt es aber trotz des Fiaskos von Florenz Hoffnung: "Das deutsche Publikum. Zu Hause mit der Euphorie im Rücken ist die Truppe zu Größerem fähig, wie wir beim Confed Cup begeistert erlebt haben."

© SID

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