„Was auf dem Tisch liegt, ist ein völlig faules Ei“
Landesverbände proben den Aufstand

HB STUTTGART/BERLIN. Der Kompromissvorschlag für die Reform der Fußball-Regionalliga stößt bei mehreren Landesverbänden weiter auf massiven Widerstand. „Was auf dem Tisch liegt, ist ein völlig faules Ei“, sagte Michael Hurler, Geschäftsführender Vizepräsident des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV), am Dienstag.

Daher werde man einen Vertagungsantrag stellen. Damit soll verhindert werden, dass beim DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt/Main bereits eine Entscheidung über die künftige Struktur der 3. Liga getroffen wird. Unterstützung bekommt der WFV bereits vom Norddeutschen Fußballverband (NFV).

Ein am Montag von Vertretern aus dem Amateurlager und der Profi-Vereine ausgehandelter Kompromissvorschlag sieht unter anderem vor, dass künftig maximal vier Reserveteams der Bundesliga-Clubs an der neu gegründeten eingleisigen 3. Liga teilnehmen sollten. Die Amateurvereine sind aus Wettbewerbsgründen gegen die Profi-Reserven in der Regionalliga.

Die Spitzenvereine fordern eine Teilnahme in der von 2008/2009 an geplanten Spielklasse jedoch ein, um ihrem Nachwuchs Spielpraxis auf möglichst hohem Niveau zu ermöglichen. Im Profilager wurde der Kompromissvorschlag auch weitgehend positiv aufgenommen. „Das ist eine Basis, auf der man in beiden Lagern Zustimmung finden kann“, sagte Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund. „Ich bin grundsätzlich für diesen Kompromiss“, sagte Nürnbergs Manager Martin Bader.

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