Was es zu beachten gilt
WM-Untermieter können teuer kommen

"Die Welt zu Gast bei Freunden", lautet das Motto der bevorstehenden Fußball-WM. Und neben Hotel-Betten stehen auch kostengünstige Übernachtungsangebote in Wohnungen in den Austragungsstädten zur Auswahl. Mieter müssen bei der Aufnahme von Gästen aber unterschiedliche Regelungen beachten.

HB KÖLN. Experten des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), Region West, warten vor dem großen Ereignis mit Tipps auf und erklären, wann ein Fußballfan zum Untermieter und damit meldepflichtig wird.

Mieter, die einen oder mehrere Fußballfans im Gästezimmer unterbringen und selbst in der Wohnung bleiben, brauchen danach keine Erlaubnis vom Vermieter, selbst wenn der Besuch sechs bis acht Wochen bleibt. Lebt ein Gast allerdings drei Monate in der Wohnung, wird dieses Besuchsrecht überschritten, wie es weiter heißt.

Eine Erlaubnis des Vermieters sei auch notwendig, wenn der Mieter seine gesamte Wohnung untervermietet und selbst nicht in der Wohnung lebt beziehungsweise dauerhaft jemanden in der Wohnung aufnimmt, etwa in einer Wohngemeinschaft. "Dies kann nämlich eine Kündigung nach sich ziehen", warnt IVD-Verbandsjurist Andre Wrede.

Zudem dürfe die Wohnung nicht überbelegt sein. Dabei gelte die Mindestquadratmeterzahl von rund sieben Quadratmeter pro Person. Der Vermieter darf den Angaben zufolge auch verbieten, dass sein Mieter Geld mit der Untermiete verdient, so etwa, wenn er Fußballfans seine komplette Wohnung zur Verfügung stellt und selbst in dieser Zeit bei Freunden lebt. Denn: "Es ist nicht rechtens, seine Wohnung zur Erzielung von Einkünften unterzuvermieten", teilt der IVD mit.

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