Weltfußballerin des Jahres
Prinz und Bajramaj gegen Marta

Bei der Wahl der Weltfußballerin des Jahres hat Deutschland gleich zwei Eisen im Feuer. Bei den Männern konnten die deutschen Kicker nicht mit den Stars aus Katalonien mithalten.

Bei der Wahl zur Weltfußballerin 2010 hat Deutschland in Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt) und Fatmire Bajramaj (Turbine Potsdam) gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Die dritte Kandidatin ist Vorjahressiegerin Marta aus Brasilien, die sich zuletzt viermal in Folge durchsetzen konnte. Die Siegerin wird am 10. Januar 2011 in Zürich mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet.

Deutsche Sieganwärterinnen gibt es auch bei der Wahl zur Trainerin des Jahres. Silvia Neid (Deutschland/deutsches Nationalteam) und Maren Meinert (Deutschland/deutsches U20-Nationalteam) schafften den Sprung unter die letzten Drei. Komplettiert wird das Trio durch Pia Sundhage (Schweden/US-Nationalteam).

Keine Deutschen unter den besten Drei

Bei den Männern wird das Votum zu einer internen Auseinandersetzung zwischen den Stars des FC Barcelona. Wie der Weltverband Fifa am Montag bekannt gab, fällt die Entscheidung zwischen dem argentinischen Vorjahressieger Lionel Messi, Xavi und Andres Iniesta (beide Spanien), Schütze des spanischen Siegtores im WM-Endspiel gegen die Niederlande.

Fünf deutsche Nationalspieler waren ebenfalls in den Kreis der ursprünglich 23 Kicker berufen worden. Das Bayern-Quartett mit WM-Torschützenkönig Thomas Müller, DFB-Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger stand ebenso zur Wahl wie Spielmacher Mesut Özil von Real Madrid. Allerdings schafften sie nicht den Sprung unter die besten Drei.

"Es freut mich natürlich sehr, dass wir bei der Wahl so gut vertreten sind. Das ist Anerkennung für die hervorragenden Leistungen von Spielerinnen und Trainerinnen und ein weiterer Beleg für die gute Entwicklung des Frauenfußballs in den vergangenen Jahren", sagte Nationalmannschafts-Managerin Doris Fitschen. Frankfurts Manager Siegfried Dietrich stellte die Leistungen der dreimaligen Weltfußballerin und Rekordnationalspielerin Prinz heraus: "Sie steht für Kontinuität auf hohem Niveau und hat sich die Berufung verdient."

Sieger werden am 10. Januar geehrt

Der Trainer des Jahres wird bei den Männern unter Vicente Del Bosque (Spanien/spanisches Nationalteam), Pep Guardiola (Spanien/FC Barcelona) und José Mourinho (Portugal/Inter Mailand und Real Madrid) ermittelt. Nicht berufen wurden Bundestrainer Joachim Löw und Bayern-Chefcoach Louis van Gaal.

Die Sieger werden am 10. Januar 2011 bei der ersten Gala Fifa Ballon d'Or in Zürich bekannt gegeben. Im Rahmen der Fernsehshow werden zudem zum zweiten Mal die Auszeichnung für die Fifpro World XI und der Fifa-Puskás-Preis für das schönste Tor des Jahres vergeben. Bei der Gala werden ebenfalls der Presidential Award und der Fairplay-Preis der Fifa verliehen.

© SID

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