Werbung in Bewegung
Sportfirmen jagen die Fans

Kurz vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft steuert der Kampf zwischen Nike, Adidas und Puma um die Geldbeutel der Fans auf einen Höhepunkt zu. Es geht um viel Geld, denn nach dem Laufsport ist Fußball die größte Kategorie der Sportindustrie.

HERZOGENAURACH. Entsprechend wird mit harten Bandagen gekämpft. "Wir sind entschlossen, ganz vorne mitzuspielen", sagt Mark Parker, Chef des Weltmarktführers Nike. Herbert Hainer, der Vorstandsvorsitzende von Adidas, wird demgegenüber nicht müde zu unterstreichen, dass Adidas mit Abstand der größte Fußballausrüster weltweit sei.

Verlässliche Zahlen gibt es nicht. Wenn die Präsenz auf dem Rasen zählen würde, stünde Puma bereits als Sieger der Fußball-Weltmeisterschaft fest. Denn die Franken statten während der WM zwölf Nationalmannschaften aus, so viele wie kein anderer Sportkonzern. "Damit sind wir schon jetzt garantiert bei fast der Hälfte aller Spiele als Marke präsent", freut sich Puma-Chef Jochen Zeitz über die Werbewirkung. Was den Umsatz mit Fußball-Artikeln angeht, hinkt Puma hinter den führenden Sportkonzerne Adidas und Nike allerdings weit hinterher.

Die Rollen in der Auseinandersetzung sind fest verteilt: Adidas und Nike kämpfen um die Führung, Puma als Nummer drei versucht, aufzuholen. Adidas und Nike behaupten jeweils, dieses Jahr rund 1,2 Mrd. Euro mit Kickstiefeln, Bällen und Trikots zu erwirtschaften. Puma veröffentlicht keine Zahlen, dürfte jedoch deutlich darunter liegen - allerdings mit weitem Abstand auf den Rest aller Anbieter.

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