Fußball
Werder zieht ins Liga-Pokal-Halbfinale ein

Werder Bremen hat durch einen knappen 1:0 (1:0)-Sieg über Bayer Leverkusen das Halbfinale im Liga-Pokal erreicht. Ivan Klasnic erzielte das Tor des Tages.

Vorjahresfinalist Werder Bremen hat das erste Spiel des Ligapokals 2005 gewonnen und damit das Halbfinale erreicht. Der deutsche Meister und Pokalsieger von 2004 bezwang in Düsseldorf Bayer Leverkusen mit 1:0 (1:0) und trifft nun am Mittwoch in Gelsenkirchen auf den deutschen Vizemeister Schalke 04.

Anschließend ermitteln ebenfalls in Düsseldorf Hertha BSC Berlin und der VfB Stuttgart den Halbfinalgegner des deutschen Meisters und Rekord-Ligapokal-Gewinners Bayern München. Der Double-Sieger hatte im Vorjahr durch ein 3:2 im Endspiel gegen Werder Bremen bereits zum fünften Mal den Titel beim Vorbereitungsturnier der sechs besten deutschen Fußballmannschaften gewonnen.

Butt setzt Foulelfmeter neben das Tor

Den Siegtreffer für Bremen erzielte der Kroate Ivan Klasnic bereits in der 19. Minute. Bayer vergab in der Nachspielzeit die Chance auf ein mögliches Elfmeterschießen, als Torwart Jört Butt (90.) einen Foulelfmeter neben das Tor setzte. Während die Hanseaten durch den Sieg neben den 250 000 Euro Antrittsgeld bereits weitere 436 000 Euro sicher haben, müssen sich die Rheinländer mit einem zusätzlichen Preisgeld von 92 400 Euro trösten.

"Der Elfmeter war unnötig. Man darf da einfach nicht so hingehen. Aber es ist ja noch mal gut gegangenen", meinte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Auch Leverkusens Klaus Augenthaler konnte dem Ergebnis Gutes abgewinnen. "Die Mannschaft ist im Soll. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten. Aber ein gutes Ergebnis wäre auch gut für das Selbstvertrauen gewesen", meinte der Coach.

Vor rund 20 000 Zuschauern in der nur etwa halb gefüllten Düsseldorfer Arena merkte man beiden Teams die Strapazen der Vorbereitung deutlich an. Die Profis wirkten müde und boten den Zuschauern nur ein tempoarmes Spiel mit wenigen Höhepunkten. Der Treffer für die Bremer war dann auch eher ein Zufallsprodukt, als Klasnic einen Fehler des Leverkusener Kapitäns und Abwehrchefs Carsten Ramelow nutzte und den Ball aus acht Metern unhaltbar für Jörg Butt einschob.

Bayer aktiver aber kaum mit Torchancen

Klasnic hatte knapp 20 Minuten später auch die zweite große Chance für Bremen, als er nach einer Hereingabe von Johan Micoud verzog. Bayer war insgesamt die etwas aktivere Mannschaft, kam aber ebenfalls kaum zu Torchancen. Die besten vergab der Bulgare Dimitar Berbatow jeweils auf Vorlage des brasilianischen Neuzugangs Athirson (13./17.).

Nach dem Wechsel verflachte die Partie noch mehr. Die einzig gefährliche Situation vergab der Leverkusener Jacek Krzynowek, als er nach einem dicken Schnitzer von Bremens Nationalspieler Torsten Frings eine Überzahlsituation mit Berbatow und Gonzalo Castro verstolperte.

© SID

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