Fußball
Wettskandal könnten weitere Sperren folgen

Das Sportgericht des DFB muss in den kommenden Tagen entscheiden, ob sechs in der Folge des Wett- und Manipulationsskandals angeklagte Fußballprofis wegen unsportlichen Verhalten schuldig gesprochen werden.

Die Auswertung der Anklage von sechs Fußballspielern aus verschiedenen deutschen Ligen wird in den kommenden Tagen geschehen. Die Stellungnahmen von Torsten Bittermann vom Zweitligisten Dynamo Dresden, den ehemaligen Chemnitzer Regionalligaspielern Steffen Karl und Markus Ahlf, Stürmer Ronny Kujat von Oberligist Sachsen Leipzig sowie der ehemaligen Sachsen-Fußballer Marco Eckstein (Meuselwitz) und Ronny Thielemann (Jena) sollen zeigen ob die Vorwürfe von unsportlichem Verhalten wahr sind. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Dr. Rainer Koch (Poing) wird dann Klarheit schaffen."Die erbetenen schriftlichen Stellungnahmen der Beschuldigten liegen jetzt vor und werden nunmehr geprüft", bestätigte Koch.

Alle sechs werden verdächtigt

Der DFB-Kontrollausschuss unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hatte vor einer Woche beim DFB-Sportgericht gegen das Sextett die Verhängung einer Vorsperre beantragt. Alle sind nach Angaben des Kontrollausschusses dringend verdächtig, sich eines unsportlichen Verhaltens im Zusammenhang mit dem Wett- und Manipulationsskandal schuldig gemacht zu haben. Die gegen die jeweiligen Spieler erhobenen Vorwürfe stützen sich auf die Aussagen des Beschuldigten Ante Sapina.

© SID

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