„Wir wollen die Vergangenheit besiegen"
Ungeschlagene Spanier glauben an sich

Den Fluch der Vergangenheit wollen die Spanier bei dieser WM ein für allemal besiegen. Am Einzug ins Achtelfinale zweifelt im Lager der Iberer niemand, getan wäre es damit allerdings nicht.

Diesmal soll für die spanische Nationalmannschaft alles anders werden. "Wir wollen die Vergangenheit besiegen und endlich mal weiter kommen als bis ins Viertelfinale", meinte Torwart Santiago Canizares bei der ersten Pressekonferenz in der Sportschule Kaiserau seit der Ankunft am Donnerstag.

Bei elf WM-Teilnahmen sind die stets hoch eingeschätzten Iberer nicht über die Runde der letzten Acht hinausgekommen, doch in Deutschland treten sie mit der besten Serie aller Teilnehmer an. Die "Seleccion" ist seit 22 Spielen unbesiegt und hat unter Trainer Luis Aragones (Amtsantritt im August 2004) noch kein einziges Spiel verloren. Möglicher Gegner im Viertelfinale ist diesmal allerdings Titelverteidiger Brasilien.

Riesiges Selbstvertrauen

Dennoch ist das Selbstvertrauen nach der geglückten Generalprobe gegen Kroatien (2:1) groß. "Von der Tradition und den Namen her sind wir in unserer Gruppe der Favorit. Ins Achtelfinale kommen wir auf jeden Fall", meinte Mittelfeldspieler Xavi (FC Barcelona), der sich nach einem Kreuzbandriss rechtzeitig zum Turnier fit gemeldet hat.

Spanien spielt zunächst am Mittwoch in Leipzig gegen den vermeintlich schwersten Gruppengegner Ukraine. Es folgen die Begegnungen gegen Tunesien (19. Juni in Stuttgart) und gegen Saudi-Arabien (23. Juni in Kaiserslautern).

© SID

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