WM 2010
Mbeki dementiert Südafrikas finanzielle Probleme

Die WM 2006 ist noch in vollem Gange, dennoch wird schon kräftig an der nächsten Endrunde in Südafrika gefeilt. Staatspräsident Thabo Mbeki erklärte, sein Land habe keine finanziellen oder logistischen Probleme.

Nach Meinung von Südafrikas Staatspräsident Thabo Mbeki kann die Weltmeisterschaft 2010 kommen. Mbeki erklärte nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Land habe im Hinblick auf die Ausrichtung der kommenden Endrunde keine finanziellen und logistischen Probleme. "Wir haben ausführlich besprochen, welche Erwartungen die Fifa an das ausrichtende Land hat, dies beinhaltet auch finanzielle Garantien. Wir haben alles zusammengerechnet und sind absolut zuversichtlich, dass wir diesen Verpflichtungen nachkommen können", sagte Mbeki.

Kritiker hatten immer wieder erklärt, die Kap-Republik sei nicht in der Lage die Weltmeisterschaft in vier Jahren auf ähnlich hohem Niveau wie die WM in Deutschland auszurichten. Der ehemalige Apartheid-Staat hat eine hohe Kriminalitätsrate, zudem mangele es an einer entsprechenden Transport-Infrastruktur und genügend Hotels.

Deutsches WM-OK bietet Hilfe an

Mbeki verwies am Samstag darauf, dass die "technische und logistische Basis sehr stark sei". Er erklärte zudem, dass sich das südafrikanische WM-Organisationskomitee in den vergangenen Wochen in Deutschland aufgehalten und wichtige Eindrücke gesammelt habe. Zudem habe das deutsche WM-OK das Angebot gemacht, nach Südafrika zu kommen, um dort mit Rat und Tat die kommende WM-Endrunde zu unterstützen.

Mbeki: "Franz Beckenbauer und die anderen aus dem deutschen WM-Organisationskomitee haben uns zugesagt, dass sie - sobald ihr Turnier vorbei ist - bereit sind, uns in der Vorbereitung der WM 2010 zu unterstützen. Die Erfahrung, eine WM veranstaltet zu haben, ist außergewöhnlich wichtig für uns. Dies wird uns helfen, mögliche Probleme zu lösen. Wir wollen uns diese WM zum Vorbild nehmen."

© SID

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