WM-Börse
Der WM-Kader steht beinahe

Die Meinung der Händler an der WM-Börse bleibt konstant: Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Zusammensetzung des WM-Kaders nicht geändert. An der Spitze der Kurse hat es jedoch mächtig Bewegung gegeben. Der Bundesliga-Schlussspurt macht sich bemerkbar. Erfolgreich an der Börse gehandelt wird, wer auch mit seinem Verein oben in der Tabelle steht - mit einer Ausnahme.

DÜSSELDORF. Geht es nach den Händlern an der WM-Börse, hat Lukas Podolski seinen Platz im WM-Kader trotz des Abstiegs seines Vereins 1. FC Köln sicher. Seinen jüngsten Formanstieg registrierten auch die Anleger: Sein Kurs legte im Vergleich zur Vorwoche von 8,93 WMark auf 9,23 WMark zu. Damit liegt der Stürmer in den Top Ten der meistgehandelten Spieler. Sein Mannschaftskamerad Lukas Sinkiewicz hat es da schon schwerer. Sein Kurs fiel von 5,48 auf 2,44 WMark, als Zweitligaspieler sind seine Chancen in den Augen der WM-Börsianer auf einen Platz im Kader von Bundestrainer Jürgen Klinsmann offenbar gesunken.

Die WM-Börse ist ein virtueller Prognose-Aktienmarkt zur Fußball-WM 2006. Die Idee: Die Erwartungen über ein WM-Ereignis - in diesem Fall die Frage: "Welche 23 Spieler nominiert Bundestrainer Jürgen Klinsmann für seinen WM-Kader?" - werden in Form von Aktien verbrieft und können wie an einer richtigen Börse in Echtzeit gehandelt werden. Abgerechnet wird am 15. Mai., dem Tag der Nominierung des Kaders durch Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Für 23 der 40 gehandelten Aktien - so stark wird der Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM sein - gibt es nach Marktschluss eine Auszahlung in Höhe von 10 WMark je Papier zurück. Umgekehrt bedeutet dies, dass das in die 17 anderen Aktien investierte Kapital, nämlich das der Spieler, die nicht nominiert wurden, vollständig verloren ist.

Auch die Chancen der Länder auf den WM-Titel können gehandelt werden. Und in den nächsten vier Wochen werden noch sechs weitere spannende Märkte starten. Mittlerweile haben sich schon 2 300 Händler an der WM-Börse angemeldet.

Im Vergleich zur Vorwoche setzen die WM-Börsianer nun viel mehr auf die vermeintlichen Favoriten auf einen Platz im Kader. Lagen die Kurse aller 40 Spieler zuletzt noch alle verhältnismäßig nah beieinander, gibt es nun nach 23 Spielern, die alle bei einem Wert von 9,00 WMark oder darüber liegen, einen deutlichen Schnitt. Mit großem Abstand folgen dann die Wackelkandidaten Thomas Hitzlsperger (4,43 WMark), Andreas Hinkel (3,25 WMark) und Manuel Friedrich (2,74 WMark) auf den nächsten Plätzen.

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