WM-Börse
Lehmann nicht mehr unangefochtene Nr. 1

Der Endspurt am Spielermarkt der WM-Börse läuft. Am Montag gibt Jürgen Klinsmann seinen Kader bekannt, bis zum Vorabend kann gehandelt werden. Um die letzten Plätze ist ein heißer Kampf entbrannt. Wer springt in letzter Minute noch auf den WM-Zug auf?

cls DÜSSELDORF. Mit besonderer Spannung wird die Entscheidung um den noch freien Platz in der Abwehr erwartet. Zwischen den möglichen Kandidaten Jens Nowotny, Manuel Friedrich und Lukas Sinkiewicz geht es ganz eng zu. Knapp die Nase vorn in der Gunst der WM-Börsianer hat wenige Tage vor Marktschluss der Leverkusener Routinier. Nachdem Jürgen Klinsmann Nowotny überraschenderweise Hoffnungen auf einen Platz im WM-Kader gemacht hat, gehen die Anleger wohl davon aus, dass er der Überraschungskandidat sein wird, der als ein "anderer Spieler" gehandelt wird.

Nowotnys Kurs von 9,53 WMark mag gegenüber Manuel Friedrich (4,39 WMark) und Lukas Sinkiewicz (1,05 WMark) zwar Sicherheit verheißen, doch belegt Nowotny damit nur Platz 23 und damit den letzten Rang, der eine Teilnahme an der WM garantieren würde - direkt gefolgt vom Mainzer Friedrich auf Platz 24. Prozentual gesehen ist Friedrich der Gewinner der Woche. Sein Kurs liegt zwar nur bei 4,39 WMark, im Vergleich zur Vorwoche bedeutet dies aber eine Steigerung um 60,22 Prozent. Der Kölner Sinkiewicz kann sich mit Platz 28 nach Ansicht der Händler an der WM-Börse trotz seiner kurzfristigen Teilnahme am Fitnesstest am Montag offenbar nur noch wenige Hoffnungen machen, bei der WM dabei zu sein und muss wohl mit der U21-EM Vorlieb nehmen.

Nur noch bis zum Sonntagabend besteht die Möglichkeit, mit den virtuellen Aktien der potenziellen deutschen WM-Spieler zu handeln. Die WM-Börse ist ein virtueller Prognose-Aktienmarkt zur Fußball-WM 2006. Die Idee: Die Erwartungen über ein WM-Ereignis - in diesem Fall die Frage: "Welche 23 Spieler nominiert Bundestrainer Jürgen Klinsmann für seinen WM-Kader?" - werden in Form von Aktien verbrieft und können wie an einer richtigen Börse in Echtzeit gehandelt werden. Abgerechnet wird am 15. Mai., dem Tag der Nominierung des Kaders durch Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Für 23 der 40 gehandelten Aktien - so stark wird der Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM sein - gibt es nach Marktschluss eine Auszahlung in Höhe von 10 WMark je Papier zurück. Umgekehrt bedeutet dies, dass das in die 17 anderen Aktien investierte Kapital, nämlich das der Spieler, die nicht nominiert wurden, vollständig verloren ist.

Aber auch nach der Nominierung am Montag wird es an der WM-Börse nicht langweilig. Auch die Chancen der Länder auf den WM-Titel können gehandelt werden; ab Freitag kommen weitere spannende Märkte hinzu.

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