WM-Börsianer treiben Favoriten-Aktien
Interesse am „Zockermarkt“ wächst

Nachdem in den Wochen zuvor vor allem der Kauf von Außenseiter-Aktien zur Wertsteigerung des Depots beitragen konnte, hat bei den Anlegern an der WM-Börse von Handelsblatt.com in der zurückliegenden Woche offenbar ein Umdenken eingesetzt. Unter den fünf größten Gewinnern finden sich dieses Mal ausschließlich Aktien von Auswahlmannschaften, die zu den Top-Favoriten, zumindest aber dem erweiterten Favoritenkreis gezählt werden. Mit Abstand größter Verlierer der Woche war indes die Aktie von WM-Debütant Ghana. Zugleich wächst das Interesse der Anleger am "Zockermarkt" zum Freundschaftsspiel Italien gegen Deutschland am 1. März.

DÜSSELDORF. Was der "Kaiser" sagt ist Gesetz - das gilt auch heute noch, und vor allem im Fußball. Und wenn WM-OK-Chef Franz Beckenbauer - wie er es auf seiner Welcome-Tour für die WM-Teilnehmer beim Besuch in Paraguay getan hat - sagt, dass die Brasilianer die Top-Favoriten auf den WM-Titel sind, dann ist das natürlich so etwas wie Treibstoff für den Aktienkurs der "Selecao". Die WM-Börsianer hingen der Lichtgestalt des deutschen Fußballs jedenfalls an den Lippen, denn mit einem Plus von 3,2 Prozent war das Papier der Top-Performer der Woche. Damit setzten die Titel einen Trend fort, der sie seit dem Tiefstand vom 28. Januar bei 31,78 WMark nun erstmals seit dem 23. Dezember 2005 wieder über die Marke von 34 WMark geführt hat.



WM-BÖRSE



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Kurstreibend dürfte auch gewirkt haben, dass in der kommenden Woche ein imponierender Beweis der Stärke des Titelverteidigers anstehen könnte. Denn Trainer Carlos Alberto Parreira hat für das Testspiel am 1. März - an diesem Tag stehen zahlreiche Testspiele weltweit auf dem Programm - in Moskau gegen Russland die Crème de la Crème des barsilianischen Fußballs in den Kader berufen: Alle Superstars von Ronaldinho (FC Barcelona) über Ronaldo, Roberto Carlos und Robinho (alle Real Madrid) bis Kaka (AC Mailand) sind nominiert. Verzichten muss die "Selecao" lediglich auf Stamm-Außenverteidiger Cafu, der sich einer Operation unterziehen und etwa vier bis sechs Wochen ausfallen wird. Seine WM-Teilnahme ist aber nicht gefährdet. Daneben sind auch drei Bundesliga-Legionäre mit dabei: Zé Roberto und Lucio (beide FC Bayern München) sowie Juan (Bayer Leverkusen). Neu im Kader sind Stürmer Fred (Lyon) und Außenverteidiger Maicon (Monaco).

Schonen kann sich bei dem Auftritt in Osteuropa jedenfalls niemand. Denn brasilianischen Medien zufolge wird der Test gegen Russland für die Aufstellung des WM-Kaders von "entscheidender Bedeutung" sein. Parreira werde sich danach für die 23 Namen entscheiden und nur im Fall einer Verletzung eine Änderung erwägen, hieß es in den meisten Medien übereinstimmend.

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