„WM-Dienstplan" für Regierungsmitglieder
Regierung legt Wert auf Repräsentanz

Die Bundesregierung will zu jedem WM-Match ein Kabinettsmitglied ins Stadion schicken. "Deutschland soll als Gastgeber der WM angemessen repräsentiert sein", so Jürgen Rollmann, WM-Koordinator der Regierung.

Bei jedem WM-Spiel soll nach dem Willen der Bundesregierung ein Kabinettsmitglied anwesend sein. Entsprechende Pläne bestätigte Jürgen Rollmann, WM-Koordinator der Regierung, am Dienstag auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid). "Dieser Teil des Protokoll-Konzepts geht auf eine Initiative von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zurück. Deutschland soll als Gastgeber der WM angemessen repräsentiert sein, da zu den Spielen auch viele hochrangige Gäste aus dem Ausland kommen werden", erklärte der frühere Bundesliga-Torwart.

Der detaillierte "WM-Dienstplan" der Regierungsmitglieder wird allerdings nicht veröffentlicht. "Aus Sicherheitsaspekten ist das nicht möglich", erläuterte Rollmann. Bekannt ist allerdings, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Schäuble alle WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft besuchen wollen.

Neben Merkel und ihren insgesamt 15 Ministern sind 63 weitere Personen als staatliche Repräsentanten beim WM-Organisationskomitee registriert. Dazu gehören auch Vertreter der Länder und Gemeinden.

© SID

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