WM-Euphorie hält an
Tolle Finalstimmung in Berlin

Die WM-Euphorie hält weiter an in Deutschland. Auch nachdem sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bereits von ihren Fans verabschiedet hat ist die Freude auf das WM-Finale ohne deutsche Beteiligung groß.

HB BERLIN. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland nähert sich dem krönenden Abschluss. Schon Stunden vor dem Anpfiff des WM-Endspiels Frankreich gegen Italien (20.00 Uhr) im Olympiastadion stimmten sich am Sonntag Hunderttausende Fans in der Hauptstadt auf die Titelentscheidung ein. Auf der bundesweit größten Fanmeile herrschte an den Videowänden schon wieder Andrang, sagte eine Mitarbeiterin des Senats.

Neben italienischen und französischen Schlachtenbummlern, die sich auch lachend zusammen fotografieren ließen, waren zahlreiche deutsche Fans unterwegs. Am Olympiastadion wurde ebenfalls schon am Nachmittag gefeiert. Vor allem italienische Fans stimmten sich dort fahnenschwenkend auf das alles entscheidende letzte Spiel ein. Die Polizei war mit gut 5000 Beamten in der Stadt im Einsatz. Alles sei friedlich, hieß es am späten Nachmittag.

Bilder von der Feier auf der Berliner Fanmeile

Am Mittag hatte es auf der Fanmeile am Brandenburger Tor den stürmisch umjubelten WM-Abschluss für die Klinsmann-Elf und ihre Fans gegeben. Nach dem 3:1-Sieg im Spiel um Platz drei am Samstag gegen Portugal hatten sich Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Co. für die Dauer-Unterstützung der Fußballanhänger bedankt.

Italien und Frankreich gehen mit der gleichen Aufstellung und Taktik ins Berliner Finale der Fußballweltmeisterschaft wie bei ihren Halbfinalspielen. Italien vertraut wie schon beim 2:0 gegen Deutschland nach Verlängerung auf ein 4-4-1-1-System mit Francesco Totti in der Spielmacherrolle hinter Mittelstürmer Luca Toni. Die französische Elf geht mit einem 4-2-3-1 auf den Platz. Die alleinige Spitze Thierry Henry wird im Mittelfeld von Zinédine Zidane im Zentrum sowie auf den Flügeln von Franck Ribéry und Florent Malouda unterstützt.

Die Mannschaftsaufstellungen des WM-Finales:

Italien: Gainluigi Buffon (Juventus Turin/28 Jahre) - Gianluca Zambrotta (Juventus Turin/29), Fabio Cannavaro (Juventus Turin/32), Marco Materazzi (Inter Mailand/32), Fabio Grosso (Palermo/28) - Mauro Camoranesi (Juventus Turin/29), Andrea Pirlo (AC Milan/27), Gennari Gattuso (AC Mailand/28), Simone Perrotta (AS Rom/28) - Francesco Totti (AS Rom/29), Luca Toni (Florenz/28) - Trainer: Marcello Lippi

Frankreich: Fabien Barthez (Marseille/35) - William Gallas (Chelsea/28), Eric Abidal (Lyon/26), Lilian Thuram (Juventus Turin/34), Willy Sagnol (Bayern München/29) - Florent Malouda (Lyon/26), Patrick Viera (Juventus Turin/30), Claude Makelele (Chelsea/33), Zinédine Zidane (Real Madrid/34), Franck Ribéry (Marseille/23) - Thierry Henry (Arsenal London/28)) - Trainer: Raymond Domenech

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