WM in Brasilien
Ronaldo greift wieder an

Bei den DFB-Gegnern Portugal und den USA ist die Stimmung bestens. Kein Wunder, schließlich ist Superstar Cristiano Ronaldo zurück im Training und die USA gewannen auch ihr drittes Testspiel.
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BerlinCristiano Ronaldo trainiert wieder, und Jürgen Klinsmanns US-Kicker fliegen mit großer Euphorie zur WM-Endrunde nach Brasilien: Im Gegensatz zur getrübten Stimmung im deutschen Lager nach dem WM-Aus von Marco Reus produzierten die DFB-Vorrundengegner wenige Tage vor dem Auftakt Positiv-Schlagzeilen. Eine gelungene Generalprobe legten auch die Titelanwärter Spanien und Argentinien in ihren abschließenden Testspielen hin. England redete sich indes das dürftige 0:0 gegen Honduras schön.

Die bange Frage nach dem Fitnesszustand von Weltfußballer Ronaldo beantwortete der Portugiese selbst: Am Samstag drehte der Superstar, der zuletzt über Oberschenkel- und Knieprobleme geklagt hatte, erstmals wieder seine Runden und stieg ins Mannschaftstraining ein. Begleitet wurde er dabei von Raul Meireles von Fenerbahce Istanbul, der zuletzt ebenfalls angeschlagen war. Es läuft alles nach Plan, nachdem der EM-Halbfinalist auch am Freitag in Boston seinen vorletzten Härtetest gegen Mexiko mit 1:0 gewann.

Als „Testspiel-Weltmeister“ tritt Jürgen Klinsmann mit den USA die Reise gen Brasilien an. Beim 2:1 gegen Afrikameister Nigeria gab es den dritten Sieg im dritten Spiel - und einen euphorischen Abschied durch gut 52 000 Zuschauern obendrein. Fans und Medien feierten die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft vor dem Abflug am Sonntagabend nach Brasilien. „Wir nehmen diese Energie mit nach Brasilien“, sinnierte Klinsmann. „Wir fahren zur WM und wissen, dass wir die besten Fans der Welt im Rücken haben.“

„We want Ghana“, schallte es nach dem Schlusspfiff durch die riesige Football-Arena in Jacksonville/Florida. Die WM kann kommen, meint auch der frühere Schalker Jermaine Jones nach der dreieinhalbwöchigen Vorbereitung: „Die Mannschaft hat einen guten Lauf, wir fühlen uns gut und die Vorfreude auf das Turnier ist extrem groß.“ Gegen Nigeria probten die US-Kicker bei subtropischen Außentemperaturen von 28 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 65 Prozent den Ernstfall für das Auftaktmatch gegen Ghana. „Beide Teams haben sich in den ersten 25 Minuten aneinander aufgerieben, niemand hat dem anderen Platz gelassen und wir sind auch nicht ins Spiel gekommen, weil wir den Ball nicht lange genug halten konnten“, sagte Klinsmann.

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