WM-Macher: Peter Dambach, WM-Projektleiter Deutsche Bahn
Perfekter Service steht an erster Stelle

Peter Dambach und Bundestrainer Jürgen Klinsmann haben eines gemeinsam: Beide haben in den kommenden Monaten nur noch die Fußball-WM im Kopf. Und beide wollen gewinnen. Der Unterschied: Dambach hat nichts mit Fußballspielern zu tun.

HB BERLIN. Trotzdem ist der 46- Jährige aus Eberbach am Neckar schon Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft am Ball: Er ist Projektleiter WM 2006 bei DB Training, dem Bildungsdienstleister der Deutschen Bahn AG. Und er möchte nicht nur möglichst viele Mitarbeiter im eigenen Unternehmen fit für den Empfang von Hunderttausenden von Gästen aus aller Welt in Deutschland machen. Die Bahn will auch rund 6000 Servicemitarbeiter unterschiedlichster Dienstleistungsunternehmen in den zwölf WM- Städten zu guten WM-Botschaftern ausbilden.

Ob Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs, Taxifahrer, Autovermieter, Flughafenbedienstete, Ordnungskräfte in den Stadien oder Gastronomen - alle stehen vor der selben Herausforderung. "Ziel muss es sein, alle Dienstleister zu einer guten Mannschaft zu formen", sagt Dambach. Für die Schulung der Gastgeber hat er ein umfangreiches Konzept ausgearbeitet. In eintägigen Seminaren sollen Servicemitarbeiter in den zwölf WM-Städten vermittelt bekommen, wie sie die Begegnung mit den Besuchern erfolgreich gestalten können. "Wir wollen die Menschen begeistern. Sie sollen sich richtig wohl fühlen - ganz nach dem Motto. Die Welt zu Gast bei Freunden."

Drei Stunden Seminarprogramm sollen das Thema Gastfreundschaft behandeln. "Wie verhalten sich Gäste aus anderen Kulturkreisen, Verständnis für unterschiedliche Wertesysteme und Auffassungen, Verständnis für international unterschiedliche Denkweisen und Offenheit gegenüber Neuem - für den Notfall - aber auch richtiges Verhalten bei Konflikten - das sind nur einige der Punkte, die zur Sprache kommen", sagt der DB-Mann. "Eine wichtige Rolle spielt auch die jeweilige Stadt." So sollen die Seminarteilnehmer über die kulturellen Besonderheiten Bescheid wissen, damit sie den Gästen auch außerhalb der Spieltage mit Tipps zur Verfügung stehen können. Hinzu kommt das Thema "Service". "Für einen Dienstleister steht möglichst perfekter Service immer an erster Stelle", sagt Dambach.

Wichtig ist für den Projektleiter von DB Training, dass nicht nur bei den Sportlern auf dem grünen Rasen Teamgeist herrscht. "Nicht nur dort findet die WM statt", gibt Dambach zu bedenken. "Deshalb ist es wichtig, dass alle Servicekräfte Kompetenz ausstrahlen und Besuchern keine Frage unbeantwortet lassen. Dazu gehören zum Beispiel gute Stadtkenntnisse."

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