WM-Macher: Peter Geiger, Chef der Stuttgarter Polizeireiterstaffel: Fest im Sattel

WM-Macher: Peter Geiger, Chef der Stuttgarter Polizeireiterstaffel
Fest im Sattel

Weder Hubschrauberlärm noch Menschenmassen können sie schrecken - und wenn es sein muss, gehen sie auch durchs Feuer. Peter Geiger, Chef der Stuttgarter Polizeireiterstaffel, weiß die Fähigkeiten seiner Tiere zu schätzen.

HB STUTTGART. "Ein Polizeipferd hat absolutes Vertrauen zu seinem Reiter", erklärt Geiger. Zwei bis drei Jahre werden die Tiere auf einem Gehöft in Ostfildern (Kreis Esslingen) ausgebildet, bevor sie auf Einsätze mitgenommen werden, wie zum Beispiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr.

Stadionbesuchern ist der Anblick der Tiere wohl vertraut. "Polizeipferde werden oft eingesetzt, um Menschenmassen zu lenken und zu trennen", sagt Geiger. In Stuttgart sind die Pferde nicht nur bei den Bundesligaspielen des VfB zu sehen, sondern auch bei den Stuttgarter Kickers in der Regionalliga. Von der hohen Warte des Reiters seien zum Beispiel Autoeinbrüche auf Parkplätzen früh zu erkennen, erläutert der 55-Jährige.

Doch die Möglichkeiten der Reiterstaffel gehen weit über die Fußballspiele hinaus: Auch bei Demonstrationen und zur Begleitung von Castor-Transporten werden die Polizeipferde angefordert. An ein Ereignis kann sich der Erste Polizeihauptkommissar noch besonders erinnern: "Nach dem Flugzeugabsturz in Überlingen wurden wir mitten in der Nacht alarmiert, weil Leichen und Wrackteile in schwer zugänglichem Waldgelände lagen."

Das Auftreten der Tiere im Rahmen der Fußball-WM im kommenden Jahr soll aber nicht nur für Respekt sorgen. Geiger ist sich über einen angenehmen Nebeneffekt im Klaren: "Die Pferde sind auch ein Sympathieträger für Stuttgart, Baden-Württemberg und die Polizei."

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