WM-Macher: Uta Felgner, Hoteldirektorin
Selbst eine Kissenschlacht ist möglich

Mit Uta Felgner steht und fällt das Abschneiden der deutschen Kicker währen der Weltmeisterschaft: Sie muss zum einen die "bösen" Geister aus dem Berliner Schlosshotel vetreiben und zugleich mit ihren Mitarbeitern für den "Geist von Grunewald" sorgen. Nur so kann es etwas mit dem WM-Titel für Ballack, Kahn und Co. werden.

HB BERLIN. Ihr Tipp für die Fußball-Weltmeisterschaft gehört zum Verwöhnprogramm für die prominenten Gäste: Deutschland im Endspiel gegen Brasilien 2:1. "Klar, wir werden Weltmeister", sagt die Berliner Hoteldirektorein Uta Felgner. Und wenn am 5. Juni die Nationalelf von Jürgen Klinsmann in ihrem Schlosshotel im noblen Grunewald Quartier bezieht, will sie alles daran setzen, dass es den Spielern an nichts fehlt. Dafür werden nicht nur die 84 Mitarbeiter sorgen. Auch die "Schlossherrin" wird sich "um alles persönlich kümmern".

Und mit Prominenz hat die Hotelmanagerin reichlich Erfahrung. Die Liste an illustren Gästen ist lang. Erst im vergangenen Herbst hatte Felgner Prinz Karin Aga Khan in ihrem Fünf-Sterne-Haus empfangen. Auch Altbundeskanzler Helmut Kohl feierte hier schon seinen Geburtstag. In den 50er Jahren ging der internationale Jetset in dem noblen Palais ein und aus, darunter Gina Lollobrigida, Robert Kennedy, Josephine Baker und Sir Peter Ustinov.

Das unter Denkmalschutz stehende Haus hatte sich der kaiserliche Anwalt Graf Walter von Pannwitz 1912 im Stil der prachtvollen französischen Schlösser errichten lassen. Anfang der 1990er Jahre wurde es nach den Plänen von Modedesigner Karl Lagerfeld komplett renoviert. Die Gäste schätzen es besonders wegen seiner Abgeschiedenheit und Ruhe unter alten Bäumen im Villenviertel. Der Kurfürstendamm ist dennoch nur fünf Autominuten entfernt. Zu entspannenden Joggingrunden lädt der nahe Grunewald ein.

"Berühmt sind wir auch für unsere Betten", meint Felgner, die selber auch bei den kleinsten Details noch Hand anlegt. Nicht, weil sie besonders weich sind, sondern wegen der vielen Kissen. "Das werden auch Klinsmann und seine Fußballer nach den Spielen zu schätzen wissen", betont die Hotelmanagerin, die von ihrem Team liebevoll "Maman" genannt wird.

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