WM noch nicht abgehakt
Koch hofft auf Geste des WDR

Im Streit um seine Nichtnominierung für das WM-Hörfunkteam sieht der BR-Radioreporter Günther Koch nach seiner Rückzugs-Ankündigung doch noch eine Einigungschance.

HB NÜRNBERG/BERLIN. Bei einer entsprechenden Geste des für die WM-Nominierung verantwortlichen Westdeutschen Rundfunks (WDR) sei er bereit, auch weiterhin für den Bayerischen Rundfunk zu arbeiten, sagte der Nürnberger. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Berliner "tageszeitung". Koch ist seit 29 Jahren als Sportreporter tätig. Inzwischen genießt er bei vielen Fans Kultstatus.

Eine Geste könnte nach Kochs Worten beispielsweise darin bestehen, ihm die Kommentierung von drei oder vier in München oder Nürnberg ausgetragenen WM-Begegnungen zu übertragen. "Das wäre der Hinweis, dass sie mich wollen und keine Missachtung meiner Leistung", sagte Koch. "So geht man nicht mit einem Mann um, der sich 30 Jahre lang nichts zu Schulden hat kommen lassen und als Aushängeschild immer gut genug war", kritisierte Koch die angeblich keineswegs endgültige Entscheidung des WDR. Schon jetzt lägen ihm zwei Reporter-Angebote vor, "die im weitesten Sinne mit Internet zu tun haben".

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