WM-Rekordspieler, Platz 10: Mario Kempes
Wegbereiter für den WM-Titel '78

HB DÜSSELDORF. Bei den Boca Juniors Buenos Aires hatten sie den Jungen aus Cordoba zu Beginn seiner Karriere abgelehnt, sein Liga-Debüt gab er so 1973 für Instituto de Córdoba, später trug er für zwei Jahre das Trikot von Rosario Central. 1976 zog Kempes aus in die große Welt und heuerte beim FC Valencia in Spanien an. In der Primera Division setzte er eine Bestmarke nach der anderen: 24 Tore in seiner ersten kompletten Saison, gar 28 in der nächsten - so oft hatte in Spanien seit Alfredo Di Stefano Mitte der Fünfziger keiner mehr getroffen. 1979 holte er den spanischen Pokal, im folgenden Jahr entschied er das Finale um den Europacup der Pokalsieger gegen Arsenal London durch einen verwandelten Elfmeter. Nach einem kurzen Gastspiel in der Heimat bei River Plate Buenos Aires kehrte Kempes nach Valencia zurück und beendete schließlich seine aktive Laufbahn in Österreich.

Derzeit tingelt der 47-Jährige durch die Niederungen des Fußballs als Trainer in der dritten spanischen Liga - nach seinem Engagement zuvor in der vierten italienischen Liga immerhin ein Aufstieg. Als Coach hatte sich Mario Kempes auch schon in Albanien, Bolivien, Indonesien und Venezuela versucht.

Nächste Woche: Carlos Dunga - der untypische Brasilianer

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