WM-Rekordspieler, Platz 24: Andreas Brehme
Nerven aus Stahl

Andreas Brehme hat in seiner Karriere zahlreiche Elfmeter verwandelt, doch dieser eine Strafstoß im Jahr 1990 ließ den deutschen Nationalspieler zur Legende werden. Es war der Siegtreffer im WM-Finale gegen Argentinien.

Nicht zuletzt deshalb ist Brehme wohl eine der wichtigsten Figuren in dem deutschen WM-Team von 1990. Schon im Achtelfinale beim 2:1 gegen die Niederlande hatte er das wichtige zweite Tor geschossen hatte. Im Endspiel setzte er dann mit all seiner Nervenstärke und Coolness den entscheidenden Elfmeter zum 1:0-Sieg ins linke untere Eck und bescherte Deutschland den größten Triumph seit dem EM-Titel zehn Jahre zuvor.

Richtig in Schwung kam die Karriere des Defensiv-Allrounders in der Saison 1981, als der "Hamburger Jung" vom 1. FC Saarbrücken zum 1. FC Kaiserslautern wechselte und sich dort schnell einen Namen auf der linken Abwehrseite machte. Auf den weiteren Stationen Bayern München und Inter Mailand reifte Brehme zu einem der komplettesten Außenverteidiger Europas. Mit den Bayern feierte er 1987 seine erste deutsche Meisterschaft, welcher er zwei Jahre später auch einen italienischen Titel folgen ließ. Außerdem holte er 1991 mit Inter auch den Uefa-Pokal.

Den Sprung zum Nationalspieler schaffte Brehme aber schon 1984. So kann der Abwehrstratege auf über eine Dekade im Trikot mit dem Bundesadler zurückblicken. Nur Monate nach seinem Debüt war er sowohl beim EM-Debakel von 1984 als auch beim tragischen WM-Finale zwei Jahre später dabei, das nach toller Aufholjagd doch mit 2:3 gegen Argentinien verloren ging. Vier Jahre später gelang dank Brehme die Revanche.

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