WM-Rekordspieler, Platz 24: Oskar Alfredo Ruggeri
„El Cabezón“ hielt Maradona den Rücken frei

Wenn man über die Erfolge der argentinischen Nationalmannschaft spricht, fällt sofort der Name Diego Maradona. In Südamerika stehen die Verteidiger meist im Schatten der kreativen Abteilung, so auch Oskar Alfredo Ruggeri. Doch „El Cabezón“ war maßgeblich an den Erfolgen der Argentinier in den 80er Jahren beteiligt.

Der Verteidiger begann seine Profikarriere im legendären Team der Boca Juniors Buenos Aires und wurde 1981 erstmals nationaler Meister.

Nur zweimal in seiner Laufbahn wechselte Ruggeri ins Ausland. 1989 gewann er mit Real Madrid die spanische Meisterschaft. Seine zweite Station im Ausland verlief weniger erfolgreich. Nur eine Saison lang hielt es den Abwehrcrack bei Ancona in der italienischen Serie A. 1997 beendete Ruggeri seine Klubkarriere bei Lanús.

Der kopfballstarke Abwehrspieler stand dreimal im WM-Aufgebot der argentinischen Nationalmannschaft und feierte seinen Höhepunkt bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Nur fünf Gegentore in sieben Spielen und der Endspielsieg gegen die deutsche Nationalmannschaft brachte Argentinien zum zweiten Mal nach 1978 die begehrte Trophäe. Nur vier Jahre später stand Ruggeri mit Argentinien erneut im Endspiel. Bei der Neuauflage von 1986 zogen die Argentinier diesmal den Kürzeren. Mit nur vier Gegentoren in sieben Spielen war die Abwehr erneut Prunkstück der Argentinier. Nach dem Aus bei der WM 1994 in den USA beendete Ruggeri nach insgesamt 97 Länderspielen seine Nationalmannschafts-Karriere.

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