WM-Rekordspieler, Platz 7: Berti Vogts
Der Terrier aus Kleinenbroich

Hans-Hubert Vogts gehört zu den wenigen Persönlichkeiten des deutschen Fußballs, denen es gelang, sowohl als Spieler als auch als Trainer zu herausragenden internationalen Erfolgen zu kommen.

Als Spieler gehörte er 1974 dem Weltmeisterteam an, das in Deutschland das Finale mit 2:1 gegen Holland gewann. Dazu sicherte er sich mit der wohl besten deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten 1972 die Europameisterschaft. Der Manndecker erlangte mit seinem Bundesligaverein Borussia Mönchengladbach fünfmal die deutsche Meisterschaft, holte zudem mit den "Fohlen" 1975 und 1979 den UEFA-Cup. Der oft wegen seiner "Bissigkeit" mit einem Terrier verglichene Vogts schaffte es als einer der wenigen Defensivspieler, zum Fußballer des Jahres gewählt zu werden (1971 und 1979). Insgesamt absolvierte der Verteidiger 96 A-Länderspiele (1 Tor), 20 davon als Spielführer. Für seinen Klub lief er 419 Mal auf und ist damit Rekordspieler der Gladbacher.

Als Trainer übernahm der am 30. Dezember 1946 geborene Vogts 1990 die Weltmeisterelf Deutschlands von Franz Beckenbauer und betreute die Nationalmannschaft bis 1998. Insgesamt war er für die Elf in 102 Spielen verantwortlich und feierte mit ihr 1996 den Gewinn der Europameisterschaft. Nachdem er bis Mai 2001 ein halbes Jahr auf der Trainerbank des Bundesligisten Bayer Leverkusen gesessen hatte, betreute er anschließend ein halbes Jahr die Nationalmannschaft Kuwaits. Knapp zweieinhalb Jahre arbeitete Vogts ab März 2002 als Coach der schottischen Nationalmannschaft und trat Anfang November 2004 "schweren Herzens" zurück.

Nächste Woche: Vom „Cognac-Kalle“ zur „Rummelfliege“

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