WM-Rekordtorjäger, Platz 1: Gerd Müller
Der Überstürmer

Er war klein und dick, und schoss merkwürdige Kullertore. Doch noch immer gilt Gerd Müller als der Mittelstürmertraum eines jeden Trainers. Der "Bomber der Nation" war ein Torgarant.

HB DÜSSELDORF. Gerd Müller gab 1966 sein Debüt in der deutschen Nationalelf. Den ersten großen Auftritt im "Adler"-Trikot hatte der "Bomber" bei der WM-Endrunde 1970 in Mexiko. Mit zehn Treffern war "kleines, dickes Müller", wie der legendäre Bayern-Coach Tschick Cajkovski seinen Goalgetter nannte, bester Torschütze des Turniers.

Bei der WM 1974 im eigenen Land gab sich Müller mit nur vier Toren zufrieden. Aber sein letzter Treffer zum 2:1 im Finale gegen die Niederlande sicherte der deutschen Nationalmannschaft den zweiten WM-Titel nach 1954.

Nach dem WM-Erfolg erklärte der "Bomber der Nation" seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. In 62 Länderspielen schoss Gerd Müller 68 Tore - eine in Deutschland unerreichte Quote. Auch in der Bundesliga schaffte er als "Tormaschine" beim FC Bayern München einen unglaublichen Rekord: In 427 Bundesligaspielen traf Müller 365-mal.

NAME: Müller
VORNAME: Gerd
MANNSCHAFT: Deutschland
TORE: 14
EINSÄTZE: 13
WM-ZEITRAUM: 1970-1974

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