WM-Vergabe
Australien könnte Millionen von Fifa zurückfordern

Nach der dubiosen Vergabe der Weltmeisterschaft 2022 könnte Australien offenbar versuchen, seine Investitionen für die Bewerbung von der Fifa zurückzufordern. Das Ermittlungsverfahren wird noch abgewartet.
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SydneyAustralien könnte laut einem Medienbericht versuchen, die Investitionen von rund 40 Millionen Australischen Dollar (28 Mio Euro) für seine Bewerbung um die WM 2022 zurückzufordern. Der Chef des australischen Fußballverbandes, Frank Lowy, forderte den Weltverband FIFA auf, das Geld zurückzugeben, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, dass Katar mit Hilfe von Bestechung bei der WM-Vergabe gewonnen habe.

Australiens Sportminister Peter Dutton sagte, die Regierung „erwäge seine Optionen“, um einen Teil des ausgegebenen Betrags für die eigene WM-Kampagne zurückzubekommen, berichtete die Zeitung „Sydney Morning Herald“ am Freitag. Man werde die Ergebnisse des Ermittlungsverfahrens der FIFA zu den Korruptionsvorwürfen abwarten.

Australiens Unterstützung für eine weitere Amtszeit Joseph Blatters als FIFA-Präsident werde von seiner Reaktion auf den Bericht der Ermittler abhängen, kündigte Lowy in São Paulo an.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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