Fußball
"Wölfe" wollen in Göteborg zuschnappen

In der dritten Runde des UI-Cups muss der VfL Wolfsburg zunächst auswärts bei IFK Göteborg antreten. Dabei könnte Trainer Fach neben Facunda Quiroga auch der wechselwillige Martin Petrow fehlen, der erneut Vater wird.

Zu ungewohnter Zeit tritt Bundesligist VfL Wolfsburg heute (ab 13.00 Uhr) in der dritten Runde des UI-Cups an. Beim schwedischen Vertreter IFK Göteborg wollen die "Wölfe" den Grundstein für den Einzug ins Halbfinale legen. Zuvor hatte das Team von Neu-Trainer Holger Fach die Österreicher von Sturm Graz ausgeschaltet, Göteborg setzte sich in Runde zwei gegen Lombard Papa FC aus Ungarn durch.

Die Schweden, die 1996 zum 17. und bisher letzten Mal nationaler Meister wurden, stehen mitten in der Saison und belegen nach 13 Spieltagen mit vier Zählern Rückstand auf Djurgardens IF Rang zwei. "Göteborg ist uns um Monate voraus", attestiert VfL-Keeper Simon Jentsch dem Gegner daher auch ausreichende Spielpraxis. Coach Fach verweist vor allem auf die gefährlichen Standardsituationen der Göteborger, die in Stürmer Stefan Selakovic und Mittelfeldroutinier Hakan Mild ihre herausragenden Akteure haben.

Petrov gleich doppelt auf dem Sprung

Ohne Verteidiger Facunda Quiroga müssen die Niedersachsen im Nya Gamla Ullevi-Stadion zu Göteborg auflaufen. Neben dem Argentinier, den eine Oberschenkelzerrung plagt, ist auch der Einsatz des angeschlagenen Linksverteidigers Peter van der Heyden fraglich. Besonders viel Staub wirbelt dieser Tage aber Flügelstürmer Martin Petrow auf. Der Bulgare, dessen Wechsel zu Atletcio Madrid noch immer nicht in trockenen Tüchern ist, könnte dem Bundesligisten ebenfalls fehlen, da seine zweite Tochter jeden Tag zur Welt kommen könnte. "Wenn der Anruf kommt, darf Martin nach Hause - auch aus Göteborg", so Fach.

Als Alternativen stehen Außenverteidiger Patrick Weiser, Manndecker Maik Franz und Mittelfeldakteur Karsten Fischer bereit. Neuzugang Matthias Langkamp wird währenddessen wohl erneut nicht in der Startformation stehen. Im Angriff fehlt weiterhin Nationalstürmer Mike Hanke, der Argentinier Diego Klimowicz soll stattdessen für die nötigen Tore sorgen.

Das Rückspiel findet am 23. Juli (Samstag/20.00 Uhr) in der heimischen Volkswagen-Arena statt. Im Falle des Weiterkommens träfe Wolfsburg im Halbfinale auf den Sieger der Partie zwischen Varteks Varazdin (Kroatien) und RC Lens (Frankreich).

© SID

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